"Bunt statt braun" erhält Staatsknete

Skandal:

"Bunt statt Braun" erhält 6000 € staatliche Unterstützungsgelder
 
Mit einem sogenannten Musikprojekt will die Rostocker Bürgerinitiative "Bunt statt Braun" über die nationale Musikszene "aufklären". Am Projekt beteiligt ist auch die Hochschule für Musik und Theater Rostock, die Universität sowie die Stadt Rostock. Die Rolle letzterer dabei ist in diesem Zusammenhang besonders pikant, da die immense Höhe des Haushaltsdefizites von Rostock über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist.

Allerdings ist der Kampf gegen Rechts bekanntlich ein Haushaltssektor, bei dem auch in Zeiten größter Haushaltsverschuldung nicht gespart wird. Wozu auch, gibt es doch Bereiche wie Kultur oder Soziales, wo man noch genügend weniger politisch korrekte Posten wegstreichen kann. Auch das Land Mecklenburg- Vorpommern läßt sich nicht lumpen und steuert 6000 Euro aus Landesmitteln für das Projekt bei.

Geplant ist, CDs mit politisch korrekten Inhalten zu produzieren, die man an Schüler verteilen will. Dabei soll Abneigung gegen nationale Inhalte sowie angebliches Bewußtsein für fremde Kulturen und mehr Toleranz gefördert werden. Tatsächlich handelt es sich jedoch bei diesem Projekt um einen Versuch, einer zu erwartenden Schulhof- Offensive von Seiten der NPD und der freien nationalen Bewegung zuvor zu kommen. So ist die NPD bereits dabei, für den nächsten Bundestagswahlkampf entsprechende Schulhof-CDs, wie sie auch in den letzten Landtagswahlkämpfen in Sachsen und Schleswig-Holstein erfolgreich zum Einsatz kamen, zum Einsatz zu bringen.

Die Rostocker Bürgerinitiative "Bunt statt Braun" gründete sich bereits am 24. August 1998 als Reaktion auf die Anti- Überfremdungsproteste der Bevölkerung im Stadtteil Lichtenhagen. Ihr gehören vor allem Angehörige des linken bürgerlichen Spektrums an. Versucht wird vor allem, Einfluß auf die Politik der Stadt zu gewinnen sowie nationale Bestrebungen mit Hilfe des etablierten Parteiensystems nach Kräften zu behindern. Die Methoden, die dabei angewandt werden, erinnern nicht selten an die eines Kartells, das sich gegen mögliche Konkurrenten zur Wehr setzt und dabei auch nicht vor Repressivmaßnahmen zurückschreckt, die man wohl nicht anders als mafiaähnlich bezeichnen kann.


NPD Göttingen - "BRD"
22.07.2005