|
Deutschland übernimmt neue Lasten |
||
Folgende Kurzmeldung wurde von der Jewish Telegraphic Agency am 6. Mai 2004 übermittelt – ohne daß die deutschen Medien auch nur eine Silbe darüber verloren hätten! Deutschland hat sich verpflichtet, die Zuhausepflegekosten für in Not geratene Holocaust-Überlebende zu übernehmen. Infolge von Verhandlungen zwischen der „Claims Conference“ und dem deutschen Finanzministerium hat die deutsche Regierung zugestimmt, eine ursprüngliche Summe von 7,2 Millionen US$ in 2004 für Holocaust-Überlebenden anzuweisen. „Das ist ein bedeutender erster Schritt um eine komplexe und wichtige Frage zu lösen“, sagte Israel Singer, Präsident der „Claims Conference“. Woraus hervorgeht, daß es hierbei um eine weitere Dauerverpflichtung geht, die ausgehandelt wurde. (zitiert nach: Ivan Denes Bericht 06.05.2004) Wer und was ist die Jewish Claims Conference? Die Conference on Jewish Material Claims against Germany Inc., kurz: Jewish Claims Conference oder auch nur Claims Conference, wurde 1951 auf Initiative des Zionistenführers Dr. Nahum Goldmann und im Beisein des israelischen Außenministers Mosche Scharett im New Yorker Nobelhotel Waldorf-Astoria gegründet. Aufgabe: Eintreibung und Verteilung deutscher "Wiedergutmachungsgelder". Chefs der Claims Conference sind die Rabbis Julius Berman und Israel Singer, beide USA. Singer ist zugleich Geschäftsführer des Jüdischen Weltkongresses. In Deutschland ist die Claims Conference eine GmbH. |
||
| Quelle: Demokratie
Direkt |
26.05.2004 |
|