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Dann ist er doch zu Kreuze gekrochen |
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Das beschämende Oettinger- Filbinger- Spektakel, das brd-Politiker und ihre Hofjournalisten in den letzten Tagen aufgeführt haben, ist ein typische Zuckung der untergehenden Canossa- Republik brd. Es spottet eigentlich jeder Beschreibung, was erwachsenen Menschen hier als "Politik" zugemutet wird. Wer in der brd ein politisches Amt bekleidet, der klebt an seinem Posten fest, schon wegen der fetten "Diäten". Kaum etwas kann einen angepassten Systemling, der immer seine Fahne in den Wind hängt und mit den Wölfen heult, aus dem Sattel werfen. Die Rente ist sicher. Ob Schwarzgeld- oder Bestechungsaffairen, Steuerhinterziehung, Raffgier, Vetternwirtschaft, Lügerei oder Wählerbetrug - nichts kann die Karriere eines brd-Poltikers ernsthaft gefährden, wenn er sich erst einmal hochgedient hat. Besonders karrierefördernd ist es, fremde Interessen zu vertreten und das eigene Volk und alles Deutsche zu verunglimpfen. Damit ist man ein richtiger Demokrat, der unsere "besondere historische Verantwortung als Deutsche" auslebt. Aber wehe, wehe, wehe, wenn ein brd-Volksvertreter einmal öffentlich irgend einen Aspekt des Dritten Reiches berührt, ohne die vom Zentralrat der Juden vorgeschriebene Mindestmenge an Gift und Galle darüber auszuspucken. Wer das wagt, ist sofort weg vom Fenster. Da verstehen brd-Mokraten keinen Spaß, denn die brd ist der Antipode zum Dritten Reich. Das Unvergleichlich-super- Schuldigsein des nationalsozialistischen Deutschlands ist die Grundlage der Kriegsverliererrepublik brd. Das hat auch der baden- württembergische Ministerpräsident Oettinger zu spüren bekommen. Anfangs schien es fast, als wollte er standhaft bei seiner Meinung bleiben, nachdem er auf der Beerdigung seines Vorgängers Hans Filbinger diesen ein klein Wenig gegen die seit 30 Jahren andauernde Hetze in Schutz genommen hatte. Aber in dieser Republik bleibt niemand auf seinem Posten, der das Dritte Reich und seine Zeitgenossen "relativiert". Bei uns urteilen nach dem Krieg in Wohlstand und Frieden aufgewachsene Hanswürste darüber, wie sich die Zeitgenossen des Zweiten Weltkriegs hätten verhalten sollen. Nun kriecht Oettinger doch noch zu Kreuze und sagt nach tagelanger Psycho-Folter nun aus, er habe angeblich alles nicht so gemeint und wolle den "Opfern des NS-Regimes" (von den Millionen Anhängern ist nie die Rede) nicht auf die Füße treten und den Nationalsozialismus nicht "relativieren". Nach dem Verständnis der brd ist das Dritte Reich nicht relativierbar, denn es ist das absolut Böse. Nach unserem Verständnis ist dagegen die brd kaum relativierbar, denn sie bildet (hoffentlich) den Tiefpunkt der Deutschen Geschichte. |
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| Arno Nühm |
16.04.2007 |
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