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Rumnutterei! |
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| Die Deutschen waren wieder mal böse:
Diesmal in Afrika Immer wieder herrlich, zu sehen, mit welchem Eifer unsere BRD-Regierung sich für die ganze Welt einsetzt, ausgenommen Deutschland natürlich, aber was sind schon die 80 Millionen Deutschen gegen die Masse in aller Herren Länder, die ja bekanntlich nach heutigem "aufgeklärten" Bewußtsein im Laufe der Geschichte nahezu allesamt direkt oder - wenn es gar nicht anders zu konstruieren möglich ist - wenigstens indirekt Opfer der Deutschen geworden sind. Nach Auffassung der Staatsministerin im Bundesentwicklungsministerium, Uschi Eid ("Grüne") müssen sich die Deutschen mal wieder zu ihrer Verantwortung für herbeifantasierte Kolonialverbrechen in Afrika bekennen. Der Kolonialkrieg u.a. gegen die Herero im Jahre 1904 im heutigen Namibia sei Völkermord gewesen. Was auch sonst? - Bei den ganzen deutschen Völkermorden muß man sich allerdings schon fast wundern, daß überhaupt noch so viele Völker auf unserem Globus existieren und im Durchschnitt mehr Staatsgebiet ihr eigen nennen als die Deutschen jemals in ihrer Geschichte besaßen. Nun ja, aber zurück zum aktuellen Fall: Offensichtlich mal so eben vergessen hat diese "Staatsministerin", daß die Herero den Kolonialkrieg eröffneten, indem sie Anfang des Jahres 1904 in einem Überraschungsschlag 100 deutsche Kolonisten z.T. brutalst abschlachteten, danach folgten weitere Massenermordungen (in der heutigen Zeit bietet sich uns als aktueller Vergleichsfall das Vorgehen gegen weiße Farmer in einigen afrikanischen Staaten an). Die Herero-Anführer erklärten nach der Eröffnung dieses Partisanenkrieges, daß sämtliche (!) in Deutsch-Südwestafrika lebenden deutschen Männer getötet werden müssten, da diese ihnen ihr Land weggenommen hätten. Das kann man eine sehr gewagte Behauptung nennen, lebten und leben doch im Gebiet des heutigen Namibia neben den Herero zahlreiche andere Negerstämme, die sich untereinander ständig nicht minder brutal bekriegten. Steht man aber auf dem durchaus vertretbaren Standpunkt, die deutschen Kolonisten hätten damals in diesem Gebiet nichts zu suchen gehabt (wobei man aber immerhin nicht vergessen sollte, daß die Deutschen ihrem Wesen gemäß mit Abstand die geringste und freundlichste Kolonialpolitik unter den Großmächten betrieben, z.B. ohne Massenversklavung, brutalster Unterdrückung wie die Engländer usw.), so hätte man sich im Falle der damaligen Hereros aber dennoch im klaren darüber sein müssen, daß, wenn man - egal, aus welchem Motiv heraus - selber Massenmord predigt und beginnt, man damit rechnen muß, daß man diesen eventuell zurückerhält. Und so hatten die deutschen Kolonisten nach den Massenmorden der Hereros eben diesen Volksstamm nach einigen - wie zu erwarten war - gewonnenen Schlachten mit Gewalt des Landes verwiesen. Dabei kamen dann in der Tat ca. 7000 Angehörige des Hererostammes in der benachbarten Wüste vorwiegend durch Verdursten ums Leben, was bei der kleinen Zahl dieses Stammes von etwa 40000 einen erheblichen Anteil ausmachte. Daß jedoch diese geschichtlichen Ereignisse eine kriechend-super-politisch-korrekte BRD-Politikerin nicht die Bohne interessiert, bleibt von alledem natürlich unberührt. |
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| 09.08.2004 |
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