Wiedereinführung der SIppenhaft ?

Im Namen der freiheitlich – demokratischsten Grundordnung, die wir je hatten:

Waldorfschule entläßt NPD – nahen Lehrer und will auch seine Kinder verstoßen

In der Freien Waldorfschule in Braunschweig unterrichtete seit acht Jahren der parteilose, hoch angesehene Lehrer Andreas Molau (36) die Fächer  Deutsch und Geschichte. Auch seine Kinder, ein elfjähriges Mädchen und ein achtjähriger Sohn, werden dort unterrichtet.

Während der Herbstferien wurde bekannt, daß der Pädagoge künftig die zwölfköpfige Landtagsfraktion der NPD in Sachsen in schulpolitischen Fragen beraten will.

Mit sofortiger Wirkung entzog ihm die Schule daraufhin den Lehrauftrag. „Unser Vertrauensverhältnis ist nachhaltig gestört“, erklärte der Waldorf- Geschäftsführer Michael Kropp, und:
Wir sind von Herrn M. jahrelang bewußt getäuscht worden.“ Und eine Frau Barbara Mai, Mitglied der Schulgeschäftsführung, bekräftige den Rausschmiß mit der Behauptung, die Ideologie der NPD sei menschenverachtend. Anders dagegen einige Schüler: „Unser bester und coolster Lehrer verläßt die Schule“, bedauerte ein Achtkläßler gegenüber der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“.

Aber die Schulleitung ging noch weiter: Um zu demonstrieren, welche Art von Menschenwürde und Menschenrechten sie meinen, sollen auch die beiden Kinder des Lehrers der Schule verwiesen werden.

Andreas Molau sieht darin zu recht eine Art Sippenhaft: „Da werden die Kinder als politische Anhängsel ihres Vaters behandelt und für seine Einstellung bestraft.“ Die Bezirksregierung Braunschweig aber, an die er sich wandte, erklärte sich für Privatschulen als unzuständig. Und ein Sprecher des Kultusministeriums in Hannover bestätigte: „Das ist eine innerbetriebliche Angelegenheit und muß privatrechtlich geklärt werden“.

Letzter Stand der Dinge: Da die rechtliche Verfolgung der Sache letztlich auf den Rücken der Kinder hätte ausgetragen werden müssen, so Molau, habe er sich dazu entschlossen über Medien und Öffentlichkeit der Schule klar zu machen, daß ihr Handeln nicht in Ordnung sei. Ein Fernsehbeitrag des Magazins „Panorama“ hat dabei ebenso für Aufregung in der Schule gesorgt, wie eine Kampagne der „Nationalzeitung“ im Zuge derer sich Persönlichkeiten wie Gerard Menuhin, Sohn des weltberühmten Geigers Yehudi Menuhin oder Burkhard Hirsch (FDP) in offenen Briefen an die Schule wandten.

Dieser ebenso grundgesetzwidrige wie zeitgemäße Vorgang hat deshalb grundsätzliche Bedeutung, weil immer mehr Eltern nach Wegen suchen, ihre Kinder nicht in das multiunkulturelle Chaos der öffentlichen Schulen schicken zu müssen, wenn in den Klassen bis zu 18 Sprachen vertreten und die deutschen Kinder in der Minderheit sind. Deshalb wird, wenn Eltern es finanzieren können, oft nach Privatschulen gefragt.

Angesichts dieser Geistes- Offenbarung der Waldorfschule ist es höchste Zeit, daß endlich deutsche Privatschulen gegründet werden müßten, wenn das auch auf erbitterten Widerstand der Kultusminister stieße. Wahrscheinlich müssen wir warten, bis wir den Status einer Minderheit erlangt haben. Dann werden möglicherweise „Schulen der deutschen Minderheit“ sogar öffentlich gefördert...

Recht und Freiheit muß man schützen gegen die, die oben sitzen!

Unabhängige Nachrichten
NPD Göttingen - BRD
 17.01.2005