Verurteilung wegen "Tagebuch- Leugnung"

Auch 60 Jahre danach: Auschwitzkeule schlägt wieder zu

Avanti Stralsund / Vorpommern. Zwei junge Deutsche sind von der dortigen Staatsanwaltschaft angeklagt und vom Gericht verurteilt worden. Grund dafür ist die angebliche Leugnung bzw. Verharmlosung des Holokaust. Die beiden jungen Männer hatten die Schülerzeitung "Avanti"
veröffentlicht und verteilt, in der festgestellt wurde, daß die legendäre Jüdin Anne Frank nicht von den Deutschen umgebracht wurde, sondern der "heimtückischen Krankheit Typhus" zum Opfer gefallen war und daß ihre Evakuierung von Auschwitz (die Russen näherten sich dem Lager) nach Bergen-Belsen im Jahre 1944 eigentlich keinen Sinn ergebe, wenn man unterstelle, daß die Insassen ermordet werden sollten.

Diese Aussage, so die Ankläger sinngemäß, stelle die Judenvernichtung gänzlich in Frage, und wer diese "Wahrheit" auch nur ansatzweise bezweifle, der mache sich bereits strafbar. Sie werden beschuldigt, "den öffentlichen Frieden gestört, öffentlich geleugnet und verharmlost" zu haben, bla bla bla und so weiter.

"Das Tagebuch der Anne Frank" gilt quasi als Pflichtlektüre für deutsche Schüler, um ihnen ihre "Verantwortung als Deutsche vor der Geschichte" und den demütigen Kriechgang gleich von Jugend auf einzuhämmern.

Aber ist es wirklich Leugnung seitens der jungen Männer, wenn sie feststellen, daß Anne Frank nicht ermordet wurde, sondern eines natürlichen Todes starb? Anmerkung: Auch Tausende Deutsche raffte zu jener Zeit der Typhus in Lagern, auf der Flucht und in den ausgebombten Städten dahin!

Soll es wirklich strafbar sein, einfach nur festzustellen, daß einige Passagen des angeblichen originalen Tagebuchs der Anne Frank mit Kugelschreiber geschrieben wurden? Diesen gibt es aber bekanntlich erst seit 1951, doch wen juckt's?!

Macht es nicht stutzig, daß diese besagten Tagebücher zwei verschieden Schriftarten aufweisen, so daß selbst Experten an die Echtheit dieser Bücher massiv zweifeln (der Spiegel berichtete)?

Wir weisen in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die 1994 beim Winkelberg in 34592 Knüllwalde erschienene Dokumentation "Die Wahrheit über das Tagebuch der Anne Frank" von Gerd Knabe (ISBN 3-924799-09-1). Zudem verdammen wir solche Verurteilungen wegen bloßer Meinungs-"Delikte"! Demokratie? Wer glaubt noch daran?

Fragen Sie die Menschen, die zu hunderten in den Kerkern dieser BRD sitzen, bloß weil sie was "falsches" gesagt, das "falsche" Flugblatt verteilt, den "falschen" Anstecker an der Jacke getragen oder das "falsche" Lied gesungen haben!

Die Kameraden aus Stralsund werden in Revision gehen und wir drücken ihnen herzlichst beide Daumen! Ein Staat (wenn man die BRD überhaupt als solchen bezeichnen kann), der es nötig hat, unliebsame Meinungsäußerungen mit hohen Strafen zu honorieren, den lachen wir sowieso nur noch aus.

Deutsche seid Brüder - reicht euch die Hand - alle für Deutschland!

J.W.
NPD Göttingen - BRD
 14.02.2004