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Vorsicht: Umfrageergebnisse ! |
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| Vorsicht: Umfrageergebnisse können
die Wahrheit verfälschen ! So oder sinngemäß ähnlich sollte es vor jeder Veröffentlichung sogenannter „repräsentativer Umfragen“ warnend gedruckt werden. Das jüngste Beispiel für bewußt zur Stimmungsmanipulation instrumentalisierte Ergebnisse von angeblich objektiven Umfragen findet man im Rahmen der Hetzkampage unserer BRD-Medienschickeria gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann. Am 14.11. jubelten fast alle Systemblätter und Lizenzmedien heraus, daß nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TNS Emnid 54% der Deutschen den Ausschluß von Hohmann aus der CDU-Fraktion befürworten, wohingegen sich nur 38% ablehnend dazu geäußert hätten. Ein eindeutiges Ergebnis zugunsten des herrschenden Klüngels? Keineswegs, wenn man sich die diesem Ergebnis zugrundeliegende perfide Fragestellung von Emnid betrachtet. Sie lautete nämlich: „Begrüßen Sie die Entscheidung der Unions-Führung, den Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann wegen seiner antisemitischen Äußerungen aus Partei und Bundestagsfraktion auszuschließen?“. Durch diese Art der Fragestellung, die dem Befragten von vornherein nicht mehr die Wahl läßt, ob er denn die (ausgesprochen harmlose) Rede Hohmanns überhaupt für antisemitisch hält, bleibt der antwortenden Person nur noch die Wahl zwischen kontra oder (mehr oder weniger) pro Antisemitismus“. Hält man sich nun die jahrzehntelang betriebene Dämonisierung des - übrigens völlig schwammigen und in ethnischer Hinsicht inkorrekt verwendeten - Begriffes „antisemitisch“ vor Augen, so ist es schon bemerkenswert, daß immerhin 38% der Befragten nicht im Sinne der verkommenen Finanz- und Medienmafia antworteten. |
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| Stephan Pfingsten |
16.11.2003 |