Der nationale Widerstand schläft nicht


Bericht über die Spontandemonstration in Friedland

Am 1. Mai 2009 entschieden wir uns für eine Spontandemo in Friedland, bei der wir mit etwa 35 jungen Nationalisten ein Zeichen setzen wollten, dass man uns nicht das Recht auf eine freie Meinung verbieten kann. Unzählige geplante Veranstaltungen, wie u.a. die Demonstration in Hannover am 1. Mai und der Deutsch- Russische Friedensmarsch in Friedland am 9. Mai waren uns verboten worden. Laut Grundgesetz haben wir ein Recht auf freie Meinungsäußerung.

Jedoch scheint das nicht für uns Nationalisten zu gelten. Des weiteren wird uns auch das Recht auf  Versammlungsfreiheit verwehrt, wobei uns die Polizei nicht einmal vernünftige Gründe dafür nennen kann, und der Staat greift auf unseren Innenminister zurück, der beispielsweise dafür sorgte, dass Nationalisten vielerorts am 1. Mai stundenlang in Gewahrsam festgehalten wurden, selbst wenn sie zu einer genehmigten Veranstaltung wie in Berlin wollten.

Deshalb entschieden wir uns am Nachmittag dazu, nach Friedland zu fahren, um zu zeigen, dass wir uns unsere Meinung nicht verbieten lassen, und sammelten uns auf dem Parkplatz eines Supermarktes (das Göttinger Tageblatt berichtete). Wie die Presse auch korrekt angab, nahmen Nationalisten aus Göttingen, Braunschweig, Northeim und dem Eichsfeld an der Spontandemonstration teil, die eine kurze Schleife durch das Dorf bildete.

Ebenfalls erwähnt im Bericht des GT ist der Verstoß gegen das Recht der Versammlungsfreiheit. Dies wurde damit begründet, dass es sich angeblich um eine Ersatzveranstaltung für Hannover handleln würde. Es was jedoch ein spontaner Protest gegen die einseitige Einschränkung des Versammlungsrechts und die damit einher gehende Gesinnungsjustiz.

Spontane Versammlungen jeglicher Art müssen nicht angemeldet werden und stellen somit keinen Verstoß gegen das Versammlungsrecht dar. Schließlich bedeutet das Wort "spontan" so viel wie kurzfristig und nicht geplant. Deshalb werden mögliche Strafverfahren, falls sie überhaupt versucht werden, wie schon in der Vergangenheit keinen Bestand haben. Im Gegenteil: wir ziehen rechtliche Schritte gegen die Polizei in Erwägung, die uns stundenlang festhielt !

Interessant  war auch, dass während wir noch festgehalten wurden, der linke Pöbel eine ähnliche Spontandemonstration durchführen konnte, und das große Polizeiaufdgebot sich damit begnügte, den Verkehr zu regeln. Stellt sich da nicht die Frage, wieso wir in Gewahrsam genommen wurden und die linken Demonstranten nicht? Kann man da von Gleichbehandlung sprechen? Sollte in einer Demokratie nicht gleiches Recht für alle gelten? Eigentlich ja, doch anscheinend nicht bei uns in der brd! Deutsche, die
in diesem System auch noch Deutsche sein wollen, werden immer häufiger zu Freiwild!

Zum eigentlichen Ablauf der Aktion:

Als wir den Parkplatz mit Transparent und Fahnen verließen, kam ein einzelner Streifenwagen und wollte unsere friedlich verlaufende Demonstration unterbrechen - jedoch mit mäßigem Erfolg, denn wir ließen uns nicht beirren und verfolgten unser Ziel weiter. Bis zum Ortsende und fast wieder zurück zu unseren Autos  kamen wir, als die ersten weiteren Polizeikräfte eintrafen und uns kurz vor dem Ende der Demonstration stoppten. Die Polizei kam nicht nur viel zu spät, denn schließlich hatten wir unser Ziel schon erreicht, sondern sie veranstaltete dann ein Aufgebot mit mehr als 25 sogenannten "Sixpacks" (VW- Transportern) und der entsprechenden Besatzung, um gegen uns 35 jugendliche Demonstranten vorzugehen, die ohnehin im Begriff waren, wieder abzurücken.

Wir wurden dann eingekesselt und durften längere Zeit rumstehen, bis uns mitgeteilt wurde, dass wir in Gewahrsam kommen sollten. Nachdem die ersten Kameraden zu den Kollegen in grün abgeführt worden waren, folgte eine Gegendemonstration von angeblich etwa 80 Gegendemonstranten. Komisch ist nur, dass diese 80 Leute es geschafft haben, sich hinter einem einzigen Mannschaftswagen zu verstecken ;-)

Mit den Rufen "Deutschland zerstören!" und "Um Deutschland ist es nicht schade!" machten sie deutlich, wie wenig Bezug zu ihrer Nationalität und Herkunft sie haben, wie wenig sie das Land interessiert, in dem sie leben, das sie häufig durchfüttert, und zeigten damit ihr Unwissen, worum es uns bei unseren Veranstaltungen und Demonstrationen überhaupt geht.

Es folgte ein kleines "Videoshooting" mit zum zweiten Mal heruntergeleierten Personalien. In kleinen Gruppen wurden wir alle (nicht nur "mehrere" wie das GT fälschlicherweise schrieb) in Mannschaftswagen zur Göttinger Polizeiinspektion gefahren und dort auf dem Parkplatz hinter dem Gebäude festgehalten. Jetzt schon war den meisten Polizisten anzusehen, dass sie gar keine Lust wie auch Verständnis hatten, uns dort festzuhalten. Denn einige fanden die in Gewahrsamnahme fast so lächerlich wie wir, da nicht einmal eine vernünftige Begründung vorlag, die Anweisungen einfach von oben kamen und ihr Feierabend sich wegen dieser Farce nach hinten verschob.

Ein weiteres Mal wurden wir in kleinen Gruppen zur Person befragt und mussten Foto und Fingerabdrücke da lassen ("erkennungsdienstliche Maßnahme"). Wer addieren kann, weiß nun, dass unsere Personalien drei Mal festgestellt wurden. Zufall oder Absicht? Alzheimer oder Inkompetenz? Da sie ja alles in dreifacher und vierfacher Ausführung schreiben, frage ich mich ernsthaft, was sie mit den ganzen Daten machen. Da es bekanntlich nur eine Akte zur Person gibt, könnten sie die unnötigen Blätter auch für andere Zwecke aufheben, aber das ist wieder eine andere Geschichte...

Wieder draußen auf dem Parkplatz entspannte sich die Lage immer mehr. So wie wir uns während der Demo friedlich verhalten hatten, ließen wir auch auf dem Revier anstandsvoll und ohne Zwischenfälle alles über uns ergehen. Während linker Pöbel immer wieder Polizisten gezielt angreift, betrachten wir die Ordnungshüter nicht als unsere Feinde. Man kann zwar auch nicht von einer Freundschaft sprechen, aber sie machen meist nur ihren Job. Die wahren Schuldigen sitzen ein paar Etagen höher als der einfache Beamte, der seinen Kopf auf der Straße hinhält!

Nachdem alle dran waren, wurde uns freudigerweise nach weiterem Warten verkündet, dass sie die Sache so schnell wie möglich über die Bühne bringen wollten, und schnell bekamen wir unsere Habseligkeiten wieder und wurden netterweise zurück nach Friedland gefahren, denn dort warteten unsere Fahrzeuge noch geduldig auf uns.

Insgesamt fiel der Tag und die Spontandemo, abgesehen von dem längeren Aufenthalt auf dem Göttinger Polizeirevier, sehr positiv für uns aus. Wir haben klar bewiesen, dass wir friedlich demonstrieren, um unseren Widerstand auf die Straße zu bringen und konnten gleichzeitig ein weiteres Mal erleben, wieviel Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung in diesem System noch zählen.

Aber Widerstand läßt sich nicht verbieten, und so werden wir weiter aufstehen, selbst wenn man weiter versucht, uns einseitig in den Rechten einzuschränken, die angeblich für alle Bürger dieses Landes gelten !


NPD Göttingen - Veranstaltungsberichte
 02.05.2009