Frieden für Deutschland

Nationalisten setzen Zeichen in Dresden

Wiederholt nahmen auch dieses Jahr mehrere tausend Menschen am Trauermarsch in Dresden teil. Schätzungen liegen zwischen 5.000 bis knapp 8.000 Teilnehmer. Auf der Veranstaltung drückten sie ihre Abscheu gegen den Bombenterror des Zweiten Weltkrieges und gerade den des 13. Februar 1945 aus.


Aber auf den Transparenten waren auch einschlägige Texte gegen die heutigen Kriegstreiber à la USA und Israel zu lesen oder sie wurden von den Rednern beim Namen genannt. In Dresden sollte nicht nur ein Zeichen für ein neues Geschichtsbewußtsein gesetzt werden, welches auch deutschen Opfern ein würdevolles Andenken zubilligt, sondern auch daß sich ähnliches nie wiederholen dürfe.


Als Redner fungierten unter anderen neben dem Parteivorsitzenden der NPD, Udo Voigt und dem DVU- Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Rechtsanwalt Ingmar Knoop, auch mehrere ausländische Freunde aus Portugal, der Schweiz und Österreich.

Trotz großspuriger Ankündigungen bekamen die Trauermarsch- Gegner gerade einmal nach eigenen Angaben 500 bis 600 Protestler/innen auf die Beine. Sonderlich gestört haben sie den Marsch nicht. Zwar wurde uns der Weg über die Augustusbrücke durch angebliche Blockierer verwehrt, was aber lediglich zur Folge hatte, daß wir halt auf der Marienbrücke über die Elbe zurück marschierten.

Da die Polizei aber keinerlei Bemühen zeigte, diese paar Störer zu verscheuchen, kann man annehmen, daß es reine Taktik war, um eine Überschreitung der Brücke zu unterbinden und die angemeldete Route zu nutzen.

Aus einer großen mobilen Lautsprecheranlage schallte wie letztes Jahr klassische Musik durch die Straßen Dresdens. Vor und hinter dem Fahrzeug demonstrierten mehrere tausend Menschen ihre Verbundenheit zu Volk und Vaterland.

Viele Anwohner sahen sich diesen eindrucksvollen Marsch vom Straßenrand und vom Fenster aus an. Nur eine handvoll Chaoten ließ sich tatsächlich in Reichweite des nationalen Trauermarsches sehen, um Amerika-, Israel- und Sowjetfahnen schwingend Parolen wie "Was tut Dresden gut? Bomber-Harris und heiße Glut!" und "Bomber-Harris do it again!" zu skandieren.

Selbst in "Antifa"-Foren haben diese Sprechchöre großen Unmut und Streit ausgelöst. Einige "Antifaschisten" räumten ein, daß solch eine Verhöhnung der Opfer absolut unangebracht sei und nichts mit "Antifaschismus" zu tun hätte. Da haben diese wenigen ausnahmsweise einmal recht! Nichts gegen politische Auseinandersetzungen, aber bei derartigen Attacken auf die Würde unschuldiger Toter hört der Spaß jedoch auf – egal von welcher Seite und um welche Opfer es sich handelt!

Auch die selbsternannten MusterdemokRa(t)ten amüsierten sich bei Bratwurst, Bier und Rockmusik, anstatt den Opfern nur ein Fünkchen Respekt zu zollen. Hatten sie doch anläßlich der deutschfreundlichen Veranstaltung zu einer "Demokratie- Meile" aufgerufen... Ja, das sieht ihnen ähnlich: am Auschwitzgedenktag winselnd von Versöhnung und Mahnung schwafeln, aber beim Gedenken an hunderttausende deutsche Tote in Dresden saufen, fressen und tanzen. Was für ein Elend!

Im Anschluß des Marsches sprachen noch Holger Apfel, Dipl. Ing. Peter Naumann und ein weiterer Redner aus Süddeutschland ein Wort zu den Teilnehmern. Am Ende der Veranstaltung wurde gemeinsam das Deutschlandlied gesungen. Für uns ging es alsdann wieder zurück nach Göttingen.

Fazit:

Im Großen und Ganzen ein gelungener und disziplinierter Gedenktag. Vereinzelt sollten allerdings einige wenige der Teilnehmer über ihr Erscheinungsbild und Verhalten auf einem Trauermarsch nachdenken...


NPD Göttingen - Veranstaltungsberichte
 14.02.2006