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Demonstration für nationale
Jugendräume |
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Demonstration
für nationale Jugendräume in Gütersloh am 25.03.2006
![]() Beim Treffpunkt angelangt, wurden wir erst einmal von der Polizei abgetastet und unter Augenschein genommen. Erst dann konnten wir zu den Kameraden gehen. Als etwa 180 Demonstranten anwesend waren und die Polizei die Gegner der nationalen Veranstaltung in Schach hatten, begann die Demonstration. "Für
nationale Jugendzentren". Ganz rechts mit Brille: Kamerad Reitz
Gewerkschaften und Parteien sowie "Antifaschisten" hatten in üblicher Manier zu Protesten aufgerufen. Dem Aufruf folgten auch einige, welche unter anderen an unserer Marschstrecke lungerten und die Nationalen zum Teil vulgär beleidigten oder "Naaaazis raus" keiften. Nur einige wenige Bürger hatten den Mut bzw. waren in der Lage, mit den "rechten" Demonstranten ein niveauvolles Gespräch zu führen. Daß die volkstreuen Kräfte die Auseinandersetzung mit anderen politischen Anschauungen nicht scheuen, bewiesen die Veranstalter dadurch, daß sie den Linksextremen ihr Mikrophon anboten. Zuerst trauten die "Gegner" dem Frieden nicht. Doch es fand sich ein junger Mann, der den Mut dazu hatte. Obwohl er in seiner Ansprache von angeblich unterdrückten Ausländern, Bevorzugung der Deutschen, Verfolgung, Diskriminierung von Minderheiten fantasierte, wurde ihm das Wort gewährt und er wurde nicht unterbrochen. Nationalisten
aus Hamm. Links auf dem Transparent: Abbildung eines Parteimanns aus
vergangenen Tagen
Auf den Zwischenkundgebungen sprach unter anderen der nationale Aktivist Axel Reitz passende Worte zu dem Motto der Demonstration und hielt die Kameraden trotz zeitweiligen Regens bei Laune. Negativ ist leider anzumerken, daß es aufgrund einer mitgeführten NPD- Fahne zu unkameradschaftlichen Äußerungen einiger "Kameraden" kam und sogar zu der Aufforderung, diese einzurollen (was freilich nicht geschah). Ihnen sollte die Frage gestellt werden, warum sie überhaupt an solchen Demos teilnehmen?! Wer noch nicht einmal Nationalisten einer anderen Kameradschaft oder halt einer Partei akzeptieren kann, dem trauen wir nicht zu, daß sie Jugendlichen nationale Jugendräume schmackhaft machen können, ja es überhaupt ernst damit meinen. Dazu kommt noch, daß diese Jugendlichen doch oft einem ganz anderem Milieu entspringen und der Brückenschlag durchaus weiter ist, als man dieses von freien Kameradschaften zur NPD annehmen möchte. In der Hinsicht scheinen einige wenige der Teilnehmer doch sehr komplexbeladen zu sein und hinter'm Mond zu leben. Das Anliegen der Demonstration ist auf jeden Fall weiter zu verfolgen. Die deutsche Jugend muß wieder Wurzeln schlagen können und darf nicht weiter von roten Demagogen zum Eigenhaß und Multi-Kulti- Wahnsinn erzogen und verführt werden.
Zur Dokumentation hier der Aufruf der Veranstalter: Jugend braucht (wieder) Perspektiven Die Zukunft gehört der Jugend! Nur leider nicht in der BRD. Seit Generationen wurde jungen Menschen in Deutschland frühzeitig Verantwortung übertragen, ihnen ein Beruf vermittelt, ihnen die Chance gegeben, sich eine Familie aufzubauen. In der BRD hat man sich von dieser Tradition spätestens seit dem Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des damaligen Grundgesetzes der Alt-BRD verabschiedet. Heute ist es in vielen Regionen der BRD eine Seltenheit, wenn junge Menschen nach Beendigung der Schule eine Lehrstelle erhalten. Einige werden in überbetrieblichen Einrichtungen mehr schlecht als recht ausgebildet, und immer mehr junge Menschen erhalten überhaupt keine Chance mehr, am gesellschaftlichen Entwicklungsprozess teilzunehmen. Was ihnen bleibt, sind Frust oder Existenzängste. Immer seltener sind Sozialarbeiter zur Stelle, um diesen Menschen zu helfen, sich in dem Behördendschungel zurecht zu finden, und immer öfter schließen Jugendfreizeiteinrichtungen, in denen Jugendliche zumindest einen Teil ihrer Zeit sinnvoll gestalten können. Viele Familien, in denen diese jungen Menschen aufwachsen, sind zerrüttelt, das erlernte Sozialverhalten reicht allenfalls für das Überleben auf der Straße. Und so geraten immer mehr junge Menschen in einen Sog aus Drogen, Prostitution, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Die BRD-Gesellschaft hat diese jungen Menschen aufgegeben - wir nicht. Wir, das sind junge Deutsche, die sich nicht mit der Außenseiterrolle abfinden, haben diesen Verhältnissen den Kampf angesagt. Mit bescheidenen Mitteln, ohne jede staatliche Hilfe, versuchen wir im Kleinen diesen Menschen etwas zu geben, das ihnen von der BRD- Gesellschaft verwehrt ist. Dagegen richtet sich der Unmut einer verblendeten Gesellschaft, die sich fürchtet, die kalte Realität zu akzeptieren, ebenso wie der unmenschliche Hass verhetzter Linksextremisten und ausländischer Jugendbanden, welche noch bestehende Jugendzentren und öffentliche Plätze zu so genannten "no go areas" für all jene Jugendlichen erklären, die ihnen rein äußerlich oder von der Einstellung her nicht genehm sind. Bald werden auch in Deutschlands Straßenverhältnisse wie in den von USA herrschen, wo ganze Stadtgebiete mit den falschen Klamotten nicht zu betreten sind, ohne um Leib und Leben fürchten zu müssen - von den ethnischen Problemen, die sich regelmäßig in Rassenkrawallen äußern, erst gar nicht zu sprechen. Auch in Gütersloh haben sich in den letzten Jahren gewalttätige Linksextremisten, so genannte SHARP- Skinheads, und ausländische Verbrecherbanden eine Zone geschaffen, in der sie frei agieren können und das öffentliche Klima beherrschen. Deutsche Jugendliche, die sich nicht die linksfaschistischen und antideutschen Ansichten zu eigen machen wollen, werden bedroht und verfolgt. Der linksextremistische Konsens muss durchbrochen werden, um einer alternativen Jugendbewegung Gehör zu verschaffen und notwendige Werte, die eine Basis für das friedliche Zusammenleben der Menschen darstellen, vermitteln zu können. Soziale Strukturen sind die unbedingte Voraussetzung für das Funktionieren des Gemeinwesens. Der Egoismus vieler Menschen als Folge der zerstörten Sozialstrukturen verschließt vielen den Blick für den Mitmenschen, den Nachbarn, den Kollegen. Wir fordern daher die Schaffung eines nationalen und sozialen Zentrums als Basis für eine verantwortungsvolle Jugend- und Sozialarbeit in Gütersloh, um der orientierungslosen Jugend eine Perspektive zu geben, um so die vom BRD- System und Linksextremisten gleichermaßen am Leben erhaltene Spirale von Armut, Hass und Gewalt durchbrechen zu können. |
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| 27.03.2006 |
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