Heldengedenken in Halbe 2006

Bericht über das Totengedenken in Halbe im März 2006

Erneut fanden sich um die 800 nationale Deutsche zur Gedenkveranstaltung in Halbe ein, um den gefallenen Soldaten ihre Hochachtung für ihr Opfer zu erweisen. Das letzte organisierte Gedenken im November 2005 war von selbsternannten „Demokraten“ und „Antifaschisten“ in der Form gestört worden, daß sie eine Kreuzung rechtswidrig besetzt hielten und den Zug zum Friedhof dadurch verhindern konnten. Die anwesenden Polizeibeamten rührten keinen Finger, um diesen kriminellen Akt zu unterbinden, oder gar die Blockierer von der Kreuzung zu entfernen.

Dieses Mal wurde von nationaler Seite aus vorgesorgt. Es wurden für den 11.3.2006 zwei Veranstaltungen angemeldet. Einmal der übliche Platz in der Dorfmitte und zum anderen eine Versammlung auf besagter Kreuzung in den frühen Morgenstunden. Ein erneutes Besetzen dieses Bereichs durch kriminelle Elemente wäre somit nicht mehr möglich gewesen.

Trotz der medialen Aufmerksamkeit über unseren Trauermarsch und öffentlicher Aufrufe, diesen zu verhindern, war von einer Gegenaktion nichts zu vernehmen. Unzählige Organisationen des sogenannten öffentlichen Lebens konnten gerade einmal 150 Leute zusammenkratzen, die an diesem Tage anscheinend ohnehin nichts besseres zu tun hatten als sich der deutschen Jugend in den Weg stellen zu wollen. Daß überhaupt jemand aus diesem unsäglichem Spektrum dort war, haben wir auch nur den Medien am Tage darauf entnommen.

Die Witterungsbedingungen waren an diesem Tage mehr als ungünstig. Ab Göttingen ging es über zugeschneite und vereiste Straßen gen Osten. Den ganzen Weg über säumten unzählige Autowracks und Rettungsfahrzeuge den Straßenrand. Dieses erahnend, fuhren wir schon in den frühen Morgenstunden los, um pünktlich unser Ziel zu erreichen.

Und siehe da: Um 12:30 Uhr, leicht verspätet, trafen wir am Treffpunkt ein! Die Polizei hatte, wie üblich, nichts besseres zu tun, als durch peinlichste „allgemeine Fahrzeugkontrollen“ einen Fahrzeugstau, bis weit aus der Ortschaft hinaus, zu verursachen. Dennoch muß hinzugefügt werden, daß die angetroffenen Polizeibeamten durchweg freundlich und zuvorkommend uns gegenüber auftraten.

Nachdem wir einige Zeit verharren mußten, konnten wir uns Richtung Kundgebungsplatz aufmachen. Kurz noch durch die zweite Personenkontrolle und wir waren dort. Langsam füllte sich der Platz. Die Auflagen wurden derweil vom Veranstaltungsleiter des „Freundeskreis Halbe“ verlesen und die Anwesenden durch den Veranstalter begrüßt. Unter anderen hielt der aus NRW stammmende Axel Reitz eine inhaltlich sehr gelungene Ansprache. Auch der Kamerad Hans-Gerd Wiechmann aus Niedersachsen wußte ganz und gar zu überzeugen.

Nach diesen Reden hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sich durch warme Speisen und Getränke etwas aufzuwärmen. Der herabfallende Schnee bedeckte langsam aber stetig die Häupter der nationalen Menschen. Unter ihnen befand sich auch der 84-jährige Feldwebel und Ritterkreuzträger Otto Riehs. Er ist der lebende Beweis dafür, daß deutsche Eichen niemals durch Repressalien der Besatzer oder deren williger brd-Vollstrecker zum Fallen gebracht werden. Wurde er doch in den letzten Jahren mit diversen Anzeigen überzogen. Zum Beispiel, weil er sein Ritterkreuz öffentlich getragen hat. Dieses und weitere persönliche Utensilien wurde ihm von der Gesinnungspolizei beschlagnahmt.

Nachdem auch die letzten Kameraden eingetroffen waren, formierte sich der Trauerzug in Richtung Halbe- Friedhof. Die Kränze wurden aufgenommen, Transparente und Fahnen entrollt. Drei Landsknechtstrommler führten mit rhythmischen Schlägen den 800 Mann starken Marschblock an. Mit festem Tritt schreitete dieser nun vor den größten Soldatenfriedhof Deutschlands, wo über 23.000 tote Soldaten unter schneebedeckter Erde ruhen. Vor 61 Jahren haben diese im gnadenlosen Abwehrkampf, im Stahlgewitter ihr Leben gelassen.

Auf dem Vorplatz bildeten die Nationalen einen großen Kreis, in dessen Mitte der Kamerad Ralph Tegethoff die Totenehrung leitete. Die Kränze wurden unter den dortigen Tannen ehrenvoll abgelegt. Ein Trommelwirbel eröffnete die Totenzeremonie. An einem Fahnenmast wurde das schwarz-weiß-rote Tuch gehißt, die Fahnenträger standen in Reih´ und Glied am Waldesrand. Ralph Tegethoff erläuterte die Wichtigkeit des Heldengedenkens und umriß in wenigen Worten das Geschehene um den Halbe- Kessel. „Wir stehen auf heiligem Boden“ mahnte er die Kameraden. Mit dem Aufrufen aller Waffengattungen des Kameraden und dem aus 800 Kehlen beantworteten „Hier vereinigten sich die Lebenden mit den Seelen der gefallenen deutschen Soldaten zu einem Ganzen.

Die Fahne wurde auf Halbmast heruntergezogen und es erklang das Lied der Deutschen und das des guten Kameraden. Neben Otto Riehs waren auch weitere Männer der Kriegsgeneration anwesend, denen man die Ergriffenheit während des Singens deutlich ansah. Nach den Liedern endete das Totengedenken und der Weg führte wieder in die Ortschaft zurück.

Unser Ritterkreuzträger bestieg die Rednertribüne und hielt eine bissig- ironische Ansprache. Er machte aus seinem Unmut über dieses System keinen Hehl und ermunterte die Zuhörer, an Deutschlands Zukunft zu glauben und für die Heimat einzustehen, komme was da wolle. Anerkennende Worte des Dankes richtete er an alle Teilnehmer für ihr Erscheinen. Auch den Polizisten versuchte er die Lage der Wehrmachtssoldaten an einem Beispiel zu veranschaulichen: Sie haben damals als Soldaten ihre Pflicht getan, diese wurden ihnen genauso von einer Regierung bestimmt, so wie sie, die Polizisten hier und heute ihre Pflicht zu erfüllen haben.

Otto Riehs versicherte, daß er, solange es seine Gesundheit zuließe, weiterhin an den Trauerveranstaltungen teilnehmen werde und verabschiedete sich unter lautem Applaus von den Zuhörern. Nun sprach der Mitveranstalter des heutigen Gedenkens, Kamerad Christian Worch noch ein paar aufmunternde Worte zu uns. Er sagte zu den frierenden Kameraden, daß die „Strapazen“ des heutigen Tages ein Nichts gegen das Leid der Menschen – besonders der Soldaten - des Krieges sei.

Damit hat er recht und wir waren ja gerne und aus innerer Überzeugung dabei. Die flammende Liebe zu unserem Volk und unserem Heimatland füllte unsere steifgefrorenen Glieder wärmend aus. Wir werden das Opfer unserer Vorfahren niemals vergessen und immer zu schätzen wissen. Die Vergangenheit strömt in hundert Wellen in uns fort. Doch liegt es nun an uns, hier und heute zu bestehen und unseren Kampf für ein neues Deutschland mit unseren Mitteln zu führen.

Die jungen Kameraden werden diesen Tag wohl ihren Lebtag in Erinnerung behalten. Während sich der brd- Spaßmob vor dem Fernseher zu „Deutschland sucht den Superstar“ in die Sessel ließ und sich unterhaltungssüchtig - wie sie sind – am vorgesetzten Multikulti-TV ergötzten, ließen die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung den Tag Revue passieren. Sie sind die letzte Generation, die einen Ritterkreuzträger noch erleben dürfen...

Weitere Informationen: Freundeskreis Halbe

J.W.
NPD Göttingen - Veranstaltungsberichte
 13.03.2006