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Trauer marsch am
15.01.05 in Magdeburg |
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| Gedenken an die Opfer
des alliierten Luftüberfalls vom 16.Januar 1945 Wir, das heißt Thorsten Heise, einige andere bekannte Demogänger und ich, kamen am Sonnabend gegen 11 Uhr in Magdeburg an. Wir fuhren mit der Straßenbahn zum Treff- und Ausgangspunkt auf den Domplatz. Es wurde sogar ein Sonderzug bereitgestellt, um alle Teilnehmer (ca 1000-1200) dort hinzubringen. Es gab keine Komplikationen und wir haben keine Chaoten auf unserer Fahrt zum Treffpunkt gesehen. Es ging so gegen 13 Uhr mit den ersten Redebeiträgen auf dem Domplatz los. Den Anfang machte der Rechtsanwalt Dr. Rieger, und seine Rede war sehr bewegend. Manche Affen versuchten zwar, den Redebeitrag zu stören (u.a. der ortsansässige Dompfaffe mit seinem monotonem Glocken-Gebimmel), um ihre Verachtung den Toten gegenüber zum Ausdruck zu bringen. Aber der Kamerad ließ sich nicht aus seinem Konzept bringen, sondern warf den Volksverrätern die eine oder andere treffende Bemerkung entgegen. Auch hatten sich die tollen Christen etwas einfallen lassen: Sie hängten für alle Teilnehmer des Trauermarsches sichtbar ein Spruchband mit der Aufschrift "Coventriy Gedächnislücke" Anmerkung der Redaktion: Gemeint ist die angebliche Vergeltung für "Coventry". Die Deutsche Luftwaffe flog am 15. November 1940 einen Angriff gegen die dortige Rüstungsproduktion, welche sich zum Teil inmitten der Innenstadt befand. Dabei kamen 568 Menschen ums Leben und die St.Michaels-Kirche wurde beschädigt. Zum Vergleich: In Magdeburg kamen Zehntausende ums Leben, der Angriff hatte keinen kriegsverkürzenden Nutzen, und die komplette Altstadt wurde zerstört. Daß möglichst viele Zivilisten sterben, war Sinn und Zweck dieses Unternehmens, wie bei den allermeisten Zerstörungen deutscher Städte.Aber auch davon hat sich niemand beeindrucken lassen. Der nächste Redner war Kamerad Wulff, der auch noch einmal das bekräftigte, was Kamerad Rieger sagte: Nämlich daß es nicht angehen kann, daß man die Zerstörung deutscher Städte einfach so hinnimmt und auch noch die Geschichte verfälscht, indem man behauptet daß Deutschland so mir nichts, dir nichts den Krieg begonnen hätte. Er wiederlegte diese verlogene Behauptung mit zahlreichen Fakten, die eigentlich jedem von uns bekannt sein dürften. So gegen 13:30 Uhr setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung und wir kamen auch sehr gut voran. Aber dann tauchten die armen Irren auf (auch "Linke" genannt) und versuchten, mit verblödeten Kommentaren und Zurufen die Kameraden zu provozieren. Aber sie haben es natürlich nicht geschafft, uns zu irgendwelchen Gegenaktionen zu verleiten. Der Marsch kam dann ungefähr auf halber Strecke zum Stillstand, weil die sogenannten Ordnungshüter ein Weitermarschieren verhinderten. So standen wir ca. 2 1/2 Stunden bei ungefähr 1 Grad Celsius auf der Straße, was uns aber nicht auf's Gemüt schlug. Natürlich sahen jetzt die roten Idioten ihre Chance, um uns herauszufordern, doch wir blieben eisern und ließen uns nicht aus der Fassung bringen. Das ein oder andere Foto wurde währenddessen geschossen, und man hat die Chaoten auch manchesmal gut getroffen... Nach ca. einer Stunde verkündete die Demoleitung, daß hier am gegenwärtigen Punkt die Zwischenkundgebung stattfinden sollte. Ein ehemaliger Jagdflieger kam nun zu Wort. Seine Ansprache war sehr bewegend. Und wir dachten noch lange über seine Worte nach. Ein sehr guter Redebeitrag kam auch von Kamerad Ralf Tegethoff, welcher ja nach meiner Meinung ein sehr begnateter Redner ist. Auch der Chef vom Kamerad Heise sprach zu den Kameraden! Sein Redebeitrag war zwar sehr kurz, aber dafür sehr präzise. Dann wurde es für einen kurzen Moment sehr hektisch, denn die Polizei meinte, durch Gewaltausübung könnte man uns am weitermarschieren hindern. Aber nicht mit uns, dachten wir und schritten eisern auf der Straße weiter voran. Wir marschierten zum Magdeburger Hauptbahnhof, begleitet von ein paar albernen Eierwerfern (sogenannte Gegendemonstranten). Hier war auch der Platz der Abschlußkundgebung. Es kam noch einmal Kamerad Tegetoff zu Wort, und er fand wieder sehr bewegende Worte. Auch Kamerad Wulff sprach noch einmal zu uns und bat uns alle am 22. Januar nach Kiel zu kommen, um die dortigen Kameraden beim Wahlkampf zu unterstützen. Am Ende riefen wir nochmal alle Deutschen zum Gedenken an die Opfer des Bombenterros in Magdeburg auf und zum Abschluss sangen wir das Lied der Deutschen. |
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| Eugen |
23.01.2005 |
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