|
Trauer marsch
in Dessau am 12. März 2005 |
||
Vor 60 Jahren, am 07.03.1945 erlebte die Stadt Dessau ihren heftigsten Luftangriff alliierter Terrorbomber, welcher 80 Prozent der Dessauer Stadt vernichtete und viele unschuldige Menschen das Leben kostete. Da fast alle wehrfähigen Männer sich verzweifelt an der Front dem bolschewistischen Biest entgegenstemmten, töteten die Bomberpiloten überwiegend unschuldige Frauen mit ihren Kindern und alte Menschen. Zwar befanden sich in der Dessauer Region auch die Junkers-Werke. Diese Produktionsanlagen wurden allerdings nicht zerstört (!) Bedenkt man, daß der Angriff kurz vor Kriegsende geschah und nur den Zweck erfüllte, die ohnehin leidgeprüfte Zivilbevölkerung zu treffen, ist dieser feige Luftüberfall ein Kriegsverbrechen, welches man durch nichts rechtfertigen kann. Aus diesem Anlaß rief der Nationale Widerstand zu einem würdevollen Trauermarsch zum 60. Jahrestag der Zerstörung dieser Stadt auf. Diesem Aufruf folgten auch Nationalisten der Kameradschaft Göttingen und der NPD Göttingen. Zwar lud das Wetter nicht unbedingt zu einer weiteren Reise ein, aber es konnte uns auch nicht davon abhalten, den zugeschneiten Harz zu durchqueren und immer der Nase folgend nach Dessau zu fahren. Nebenbei durchfuhren wir eine zauberhafte verschneite Winterlandschaft und schmiedeten derweil diverse Ausflugsplane für den kommenden Sommer. Wie schön und liebenswert doch unser deutsches Land ist ! Ohne Zwischenfälle gelangten wir zum besprochenen Treffpunkt. Nach kurzem Warten fuhren wir in Kolonne zum bewachten Parkplatz und gingen zu Fuß zum Kundgebungsplatz, von wo aus der Trauermarsch begann. Kamerad Christian Worch aus Hamburg verlas die lange Liste der stellenweise sehr demütigenden Auflagen für diese Veranstaltung. Einen Grund zum Beispiel, warum auf 30 Personen nur eine einzige Fahne getragen werden darf, wird uns wohl niemand nennen können. Wenn aber irgendwelche Subjekte meinen, uns mit solchen Schikanen die „Lust“ zu nehmen, an so einer Veranstaltung mit teilzunehmen, so müssen wir sie enttäuschen. Wir lassen uns nicht verjagen und ein ehrenhaftes Gedenken unserer toten Volksgenossen nicht verbieten! Die antifaschistische Krabbelgruppe ließ es sich auch hier nicht nehmen, gegenüber ihren deutschen Brüdern ihre Minderwertigkeitskomplexe zu demonstrieren. Schrill keiften uns junge und jüngste Knaben- sowie Mädchenkehlen ihre abartigen Geistesergüsse entgegen (Israel- und USA-Fahnen schwingend, versteht sich). Zwar war ihnen das Mitleid der örtlichen Bevölkerung und der Kameraden zuteil, wenn man jedoch bedenkt, daß es sich hier um eine Trauerveranstaltung und nicht um eine politische Demonstration des Nationalen Widerstands handelte, so kann es sich hier nur um noch verachtenswertere und perfidere Geschöpfe als sonst gehandelt haben. Zum Nachdenken regte uns die dort andauernd geschriene Parole mit dem Reim „USA – Antifa“ an. Äh zorri, was ist denn jetzt los? „USA – Antifa“? Was hat denn die Antifa neuerdings mit den USA für Gemeinsamkeiten? Eine Stellungnahme unserer einheimischen Göttinger Antifa wäre hierzu mal wünschenswert. Als alle Teilnehmer sich formierten, setzte sich der Trauermarsch schweigend in Bewegung. An den Straßenrändern, an den Fenstern und auf den Balkonen versammelte sich die Bevölkerung und schaute sich die Veranstaltung an. Nur vereinzelte Personen machten aus ihrer Verachtung gegenüber uns Deutschen und damit auch gegenüber den unschuldigen Toten keinen Hehl. Anhand ihrer SPD-Broschen konnte man diese Personen gleich in die richtige Schublade stecken. Der Marsch ging ohne Störungen durch die Straßen Dessaus, dessen Antlitz immer noch durch die seelen- und lieblosen DDR-Plattenbauten verschandelt ist. Der Zutritt zum Friedhof wurde uns von den Volksverrätern verwehrt und so mußten wir unsere Kundgebung auf einem Platz davor durchführen. Als die etwa 400 Kameradinnen und Kameraden einen großen Kreis um den Lautsprecherwagen geschlossen hatten, nahm Christian Worch das Mikrophon zur Hand und sprach zu den Zuhörern bewegende Worte über das allgemein schändliche Verhalten der Regierenden und ihrer Vollstrecker gegenüber deutschen Toten. Er stellte klar, daß der Tot keine Klassen kennt. Deutsche Opfer wiegen nicht minder als andere! Sollte es trotzdem Vertreter dieser Einstellung geben, dann sagen wir, wiegen uns unsere Volksangehörigen mehr, da sie uns logischerweise näher stehen als andere. Nach dieser gelungenen Ansprache führte ein weiterer Kamerad das Wort und auch dieser rechnete gnadenlos mit der hiesigen politischen Kaste und dem gegenwärtigen widerlichen Zeitgeist ab. Als drittes und letztes kam der Kamerad Dipl.-Ing. Peter Naumann an die Reihe, welcher eine lange und alle Kameraden bewegende Rede hielt. Auch auf das größte Verbrechen an deutschen Menschen, die Bombardierung Dresdens, kam Naumann nochmals zu sprechen. Der Bombenholocaust gegen das deutsche Volk ist zwar schon über 60 Jahre her, aber die einstigen Kriegsgegner, die heute schändlicher Weise sogar von dummen Deutschen „Befreier" genannt werden, bomben weiter, und ihre zahllosen Verbrechen sind bis heute ungesühnt und tabuisiert. Dieses Tabu gilt es zu brechen, und die Kriegstreiber werden auch in Zukunft von uns beim Namen genannt. Nauman ging mit den bundesrepublikanischen Ober- und Berufsheuchlern hart ins Gericht. Er verwies auf so manche verbrecherischen Handlungen und Äußerungen von BRD-Politikern in Bezug auf unsere deutsche Vergangenheit. Ein Lichtblick sei jedoch das nationale Erwachen der deutschen Jugend, welche all die Gemeinheiten und Einseitigkeiten nicht mehr widerstandslos hinnehme. Zum Abschluß laß er noch ein langes und trauriges Gedicht eines Überlebenden der Feuerhölle von Dresden und erntete dafür von allen Teilnehmern dankenden Applaus. Danach setzte sich die Marschkolonne wieder in Richtung Ausgangspunkt in Bewegung, und Christian Worch erklärte die Veranstaltung für beendet. Zu Fuß ging es dann wieder zu den Autos und man traf sich abschließend noch mit mehreren Kameraden, um noch ein kameradschaftliches Bier zusammen zu trinken. Nachdem ein paar Telefonnummern ausgetauscht wurden, machten wir uns in Kolonne mit den Kameraden aus Hannover wieder auf den Heimweg. |
||
| J.W: |
13.03.05 |
|