Das wahre Deutschland lebt auf dem Dorf

Wer ehrlich zu sich ist, muss einfach zugeben, dass ein Fremder nun einmal ein Fremder ist und ein Fremder bleibt, auch wenn er sich seinem Gastland scheinbar anpasst. Auch wir sind den Fremden fremd. Echte Freundschaften oder Lebensgemeinschaften zwischen einander kulturfremden gibt es so gut wie nie. Der Achmed vom Dönerstand mag zu seinen deutschen Kunden lieb und nett sein, aber er lebt wie ein Türke, nicht wie ein Deutscher, und auch seine Kinder werden Türken sein und bleiben. Das ist auch gut so, denn wir leben eben nicht in einer Einheitswelt ("One World"), auch wenn sich dies die Globalisten wünschen.

Echte Gemeinschaft gibt es nur zwischen Menschen der selben Art. Nur wenn ich mich selbst in meinem Nächsten wiedererkenne, kann ich echte Solidarität, echtes Zusammengehörigkeitsgefühl empfinden und werde mich auch für seine Interessen ebenso einsetzen wie für meine eigenen, denn es sind unsere gemeinsamen Interessen und Bedürfnisse. Der Nächste ist einer von uns.

Auch in BR-Deutschland gibt es noch echte Gemeinschaften, trotz jahrzehntelanger "Selbstverwirklichungs"- Propaganda, des "Emanzipations"- Wahns und der "Liberalisierung" vieler Lebensbereiche. Es sind vor allem unsere Dörfer, in denen es noch Dorfgemeinschaften gibt. Und die typisch deutschen und von "modernen" Zeitgenossen gern belächelten Vereine, in denen sich Menschen für eine Gemeinschaft einsetzen. In unseren schönen Dörfern leisten Menschen viele freiwillige Arbeitsstunden, um ihre Umgebung schön zu gestalten und ihre Zeit sinnvoll miteinander zu verbringen.

Unsere Dörfer sind die Verneinung des modernen Zeitgeistes. In den Städten dagegen entfremden sich die Einwohner - auch die deutschen - einander. Dies wird natürlich noch dadurch verstärkt, dass Angehörige völlig verschiedener Völker und Kulturen zwar auf engem Raum beieinander leben, aber eben nicht miteinander.

Unser Vaterland hat eine Besonderheit, auf die wir Deutschen stolz sein können und die sogar in der BRD-Zeit weitgehend erhalten geblieben ist: unser Land ist bei weitem nicht so verstädtert und zentralisiert wie die meisten anderen Länder der Welt. Man vergleiche dies zum Beispiel mit Frankreich, das nur aus Paris zu bestehen scheint, oder Russland, wo, grob gesagt, nur diejenigen in der "Provinz" leben, die keine Möglichkeit haben, nach St. Petersburg oder Moskau zu ziehen. Wobei in der Denkweise der Russen alle Städte unter einer Million Einwohnern Provinznester sind. Tatsächlich bietet das flache Land so gut wie keine Arbeitsmöglichkeiten außer in der (brach liegenden) Landwirtschaft. Diese Sowjetisierung, die Bildung von identitätslosen Großstadtmenschen, hat es gottlob in Deutschland
so nie gegeben. In Dritte-Welt-Ländern sind Verstädterung und Landflucht sogar noch stärker ausgeprägt, die Städte wuchern chaotisch und werden immer lebensfeindlicher.

Unser Land dagegen ist relativ gleichmäßig besiedelt und besteht aus vielen kleineren Zentren, die historisch gewachsen sind, vorwiegend im Mittelalter gegründet. Auch in kleinen Orten ist alles vorhanden, was Menschen zum Leben brauchen: Straßen, Bus- und Eisenbahnlinien, Strom- und Wasserversorgung, Telekommunikation, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzte und nicht zuletzt Arbeitsplätze in Dienstleistung, Handel, Handwerk und Industrie - das ist gar nicht so selbstverständlich, selbst in Europa! Wir Deutschen sollten uns dieser Stärke bewusst sein, denn dann wissen wir auch, was es zu bewahren gilt.

Deutschland ist multikulturell

Es gibt kaum ein Land auf der Welt, in dem auf so engem Raum derart stark ausgeprägte Dialekte existieren, die Zeugnis davon abgeben, dass das deutsche Volk sich aus recht verschiedenen germanischen Stämmen gebildet hat. Die meisten Mundarten werden auch noch von der Jugend gesprochen, d.h. sie haben auch eine Zukunft. Unser Südniedersachsen ist da allerdings eine traurige Ausnahme, denn die Dialekte sind
hier leider im Aussterben begriffen - trotz der gut gemeinten plattdeutschen Abende in manchen Dörfern.

Es ist natürlich unbestreitbar, dass eine Kultur- und Industrienation ohne Großstädte undenkbar ist. Moderne Infrastruktur wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Spezial-Krankenhäuser, Theater, Orchester und vieles andere können nicht überall bereitgestellt werden. Auch der Nationale Widerstand macht seine Demonstrationen ja nicht in Hintertupfingen. Aber die Ballungsräume sind leider auch Zentren der Kriminalität, Überfremdung und Vereinsamung.

Ich rate jedem jungen Menschen, der auf dem Land aufgewachsen ist, nach Möglichkeit dort zu bleiben und eine Familie zu gründen, anstatt in der Anonymität der Großstadt unterzutauchen. Gerade deutsche Kinder sollten nicht in öden Betonwüsten aufwachsen, in denen Fremde das Straßenbild beherrschen, sondern naturnah und im Schutz einer Gemeinschaft von Deutschen. Was natürlich nicht heißen soll, dass wir unsere deutschen Städte widerstandslos den Fremden überlassen sollten, denn

Deutschland muss deutsch bleiben !
Arno Nühm
 04.01.2004