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Der Feuersturm von Dresden |
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| Trauermarsch am 14. Februar 2004 Am 13./15. Februar jährte sich das Inferno, der Genozid an Deutschen in Dresden, zum 59. Mal. Damals fanden etwa 250.000 Menschen den qualvollen Tod. Das internationale Rote Kreuz schrieb in seinem Bericht "Report of the Joint Relief 1941 - 1946", daß die Vernichtungsschläge der Westalliierten im Februar 1945 275.000 Menschenleben in Dresden gefordert hatten, im "Brockhaus" der 60er Jahre ist die Opferzahl mit 300 Tausend beziffert. Die Hauptstadt Sachsens, damals 600.000 Einwohner stark, war überfüllt mit Flüchtlingen aus dem deutschen Osten. Überwiegend Frauen, Kinder und Greise wurden von der britischen Royal Air Force (RAF) und der US - Air Force systematisch ermordet. Was sich aus der Stadt retten konnte, wurde von Tieffliegern niedergemäht. Auf diese Weise wollte Kriegsverbrecher Winston Churchill, unter Leitung von "Bomber- Harris", nicht nur die Moral der deutschen Bevölkerung brechen, sondern möglichst viele unschuldige Zivilisten auf bestialische und feige Art töten. Im Bezug auf Dresden wünschte er: "...die Deutschen auf ihrem Rückzug aus Breslau zu braten." Lech Walesa: "Deutschland...einfach von der Landkarte ausradieren". Mit eiskalter Berechnung wählten sich die britischen und amerikanischen Kriegstreiber Dresden als Ziel ihres Völkermordes aus. Das deutsche "Elbflorenz" war doch die deutsche Kulturstadt schlechthin. Unter August dem Starken wurde sie zur deutschen und europäischen Kulturmetropole. Einzigartig in der Welt! Diese Stadt strahlte unser Deutschtum, höchste Kultur, in so umfangreichen Maße aus wie keine zweite Stadt. Weltweit bewunderte Architektur, Schätze, Kunst, klassische Musik (z.B. Carl Maria von Weber, u.v.m)... Aus Rache, aber vermutlich auch aus Neid und Minderwertigkeitskomplexen der alliierten Banditen sollte diese Stadt, das Aushängeschild eines großen Volkes, vernichtet werden. Ein Kriegsverbrechen ohne Beispiel in der Welt. Dieser Angriff verfolgte keinerlei Strategie auf militärischer Ebene, hatte keinen kriegsentscheidenen Nutzen. Dresden war eine überfüllte Flüchtlingsstadt! Um Dresden wurde nicht gekämpft und somit war es nicht für eine Verteidigung gerüstet. Die alliierten Luftaufnahmen bewiesen das eindeutig vor dem Überfall! Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Lüge hat Deutschland nicht mit der Bombardierung von Wohnvierteln begonnen, sondern England! Es gab allenfalls bei Nachtangriffen versehentliche Treffer einzelner Bomben. Erst viel später, nach wiederholten Warnungen seitens der Reichsregierung, übte die deutsche Luftwaffe Vergeltung. Sie unternahm den Versuch, die Engländer, die immer wieder ihre tödliche Fracht über Berlin, Lübeck, u.s.w. abwarfen, zu zwingen, diesen heimtückischen Zivilistenmord zu unterlassen und sich an geltendes Kriegsrecht zu halten. Vergebens! Mit den furchtbaren Bombardements auf so ziemlich jede größere deutsche Stadt machten sie munter weiter. Der Bomben- Holocaust gipfelte am 13./15. Februar 1945 in der Liquidierung Dresdens. Dort mußten Hunderttausende lebendig verbrennen, im Qualm ersticken oder wurden von herabfallenden Trümmern erschlagen. Ihre
Schuld? Sie waren deutsch, mehr nicht!
Wir, die jungen Deutschen sind frei von Rachsucht, wir wollen heute keine Vergeltung, wie es der deutschen Nation nach dem 8. Mai 1945 widerfuhr, als noch millionen Menschen von ihrem Leben befreit und deutsches Land geraubt wurden. Nein, wir wollen unseren einstigen Feinden freundschaftlich die offene Bruderhand hinreichen. Wir wissen heute, daß die Völker aufeinander gehetzt wurden. Die Verlierer sind immer nur die Völker. Profitieren können nur die dunklen Geschöpfe, welche die Welt knechten und die auch heute noch ihre Kriege initiieren. Das sind die Kinder des Teufels! Erkennt ihr sie nicht? Wir wollen nicht. daß unsere Gefallenen und Getöteten des Zweiten Weltkrieges weiterhin wie Opfer zweiter Klasse behandelt werden, bzw. daß Geschichtsschreiber und Politiker das Geschehene relativieren, die Verbrechen verharmlosen oder ganz und gar totschweigen. Auch wir wollen trauern, aber wir möchten auch Versöhnung! Doch wir fordern ein für alle Mal, daß endlich Wahrheit gesprochen wird: Deutschland
hatte keine Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg!
Die Deutschen sind und waren kein Verbrechervolk! Wir wollen endlich wieder frei leben! Etablierte Politiker und deren fremde Fädenzieher versuchen, unser Nationalgefühl in ihrem Würgegriff zu ersticken. Aber wir wollen atmen können! Wir sind frei von jeglicher Schuld. Unser Gewissen ist rein, so klar und tief wie ein Forellenwasser. In uns pumpt das junge Herz noch reines, rotes Blut durch die Venen. Nur diese grenzenlose Heimatlosigkeit heutzutage schmerzt. Im Inneren unserer Seele ist eine große Leere, gepaart mit einem riesigen, unbefriedigten Verlangen. Ja, eine Sehnsucht, sich wieder frei, der Natur gemäß zu entfalten. Wir wollen unser Land zurück und wir wollen wieder aufrechte Deutsche mit Rückgrat sein! Die Stimmen der Ahnen durchdringen das krause Wirrwarr des Alltags in uns. Sie fordern uns auf, in dieser erbärmlichsten aller Zeiten wieder zu uns Selbst zu finden. Der
Trauermarsch
Aus diesem Grunde wollten wir mit einem Trauermarsch ein leuchtendes Zeichen setzen. Auch die große Entfernung konnte uns nicht von der Teilnahme abhalten. So nahmen wir die lange Anreise in Kauf und machten uns auf den Weg in die sächsische Hauptstadt, nach "Elbflorenz". Nach mehrstündiger, aber angenehmer und kurzweiliger Fahrt erreichten wir unser Ziel. Mit uns fanden tausende Menschen den Weg nach Dresden, um zusammen zu trauern und zu fordern: "Macht
den 13. Februar zum offiziellen Gedenktag".
Wenn man darüber nachdenkt, ist es doch sehr arm für einen Staat, nicht einmal ein Denkmal in jener Stadt zu errichten. Alle Welt trauerte und verurteilt (zu recht) den Atombombenterror der USA gegen Japan. Doch Dresden stellt die schrecklichen Ereignisse von Hiroschima und Nagasaki noch in den Schatten. Der 11. September ist zum nationalen Trauertag der USA erklärt worden. Nur die deutschen BRD - Repräsentanten versuchen gar noch, dieses Verbrechen am deutschen Volk zu rechtfertigen und die Opferzahlen fast bis ums Zehnfache herunter zu heucheln. Welcher Landsmann kann es zulassen, daß solche Volksverräter weiter unser Land regieren? Diese, die es lieben, das Strahlende zu schwärzen, das Erhabene in den Staub zu ziehen. Die, die dieses Land nicht lieben, die allem Fremden huldigen, kriechend leben und den unschuldigen deutschen Opfern keinen Raum zur Trauer geben wollen. Ihnen sei hier gesagt: macht ruhig weiter so, es gibt viele Wege in die Hölle, aber keinen hinaus! Schweigend, voller Anteilnahme jedes Einzelnen setzte sich der lange, lange Zug in Bewegung. Alle Teilnehmenden fühlten die Gemeinschaft, die diese große Menschenansammlung ausdrückte. Absolut vielschichtig war die Substanz des Marsches. So unterschiedlich sich manche Leute untereinander auch zu sein schienen ( jedenfalls auf den ersten Blick), so machte sie ihre Einigkeit zu einem Ganzen, ja, zu einer wahren Gemeinschaft halt, einer Familie. Aus den Lautsprechern erklang ausgewählte, schwermütige klassische Musik, die zusätzlich zu einer melancholischen Atmosphäre beitrug. Für eine Weile war nur das Rauschen des Windes zu vernehmen, der kühl in die Gesichter blies und alle Fahnen wehen ließ. Ergriffenheit breitete sich aus, unter dem Eindruck, die einst vergewaltigte Heimaterde zu beschreiten. Die Muttererde, welche die Asche von hunderttausenden ihrer Kinder an einem einzigen Tage wieder zu sich nahm, die Erde, welche die Toten wohl behütet ruhen läßt und wieder neues Leben entstehen ließ. Und weil wir die Toten nicht vergessen, leben auch sie weiter ! In uns ! Die Stille, diese Art Telepathie mit den getöteten Verwandten wurde durch vereinzelte Polizeisirenen und einen Hubschrauber jäh unterbrochen, weil auch hier in Dresden die Saat der Sieger - heimatlose Geisteskranke - es sich nicht nehmen ließ, in widerlicher Gebärde ihrer niederen Gesinnung Ausdruck zu verleihen. Ungepflegte Gestalten, die man erst roch, bevor man sie sah, tauchten plötzlich auf. Sie machten aus ihrer Asozialität keinen Hehl und krakehlten ein hohles Zeug, welches beim Hinhören kaum akustisch in Einklang zu bringen war, jedem Sinn trotzte und eine Art Artikulation schwerstbehinderter Mutanten zu sein schien. Mit Schnapspullen in den Klauen, verfilzten langen Haaren und zerlumpt lungerten sie am Straßenrand. Es war widerlich. In
den engen Straßen der Innenstadt schallte betont laute Rockmusik
aus einigen Fenstern -
auch dies ein Zeichen der Verachtung für die Toten des eigenen Volkes Ich glaubte erst, daß dieser Auswurf der Menschheit es schaffen würde, einige sensible Kameraden aus der Fassung zu bringen und zu provozieren, um sie zur Konfrontation zu verleiten. Bei ihrem Anblick war das sicher keine Kunst. Aber diese Befürchtung bestätigte sich nicht. Kein einziges Glied fiel aus der Reihe. Diszipliniert und schweigend, die Fahnen noch höher `gen Himmel gestreckt, ging der Marsch weiter. Es war gediegen mit anzuschauen, wie die Kinder mit Leib und Seele dabei waren. Erziehung ist Beispiel und Liebe! Manche werden mit dem Kopf schütteln, aber wahrscheinlich haben die Eltern vorher nicht damit gerechnet, daß es "Menschen" gibt, die ihre kleinen Germanen in Gefahr bringen könnten. Das klingt für erfahrene "Kameraden der Straße" naiv, doch muß man sich vor Augen halten, daß so eine Veranstaltung ein ehrenwertes Unterfangen ist, außer in Deutschland natürlich! Eine Familie kam sogar aus Südwest - Afrika... Es ist keine Seltenheit, daß rote Koprogen Flaschen und Pflastersteine werfen, ja sogar mit Leuchtspurmunition in unsere Menge schießen. In Göttingen versteckten seiner Zeiten "antifaschistische" Gewalttäter ein paar Tage vor unserer Demonstration Molotow - Cocktails und einen Revolver an der Marschroute, um uns und die Polizei am Tag der Demo damit anzugreifen. Nur werden diese Leute mit ihrer Vorgehensweise nicht die gewünschte Wirkung erzielen! Das Gegenteil wird der Fall sein. Diese Kinder sehen schon jetzt, wo der Feind steht und werden ganz sicher einmal charaktervolle, standhafte deutsche Patrioten! Und wir, wir lassen uns sowieso nicht einschüchtern! Als wir später an einem dieser elenden Häufchen dunkler Gestalten vorbeigingen und diese sogenannten "Linken" einen Vater, der seine zwei Mädchen an der Hand führte, sahen, gröhlten sie ihm "Kinderschänder" und andere Beleidigungen zu. Als wir über die Elbbrücke marschierten, kam es zu einen kurzen Stopp. Mit einem Mal wurden hunderte Luftballons losgelassen. Als diese Ballons immer höher stiegen und nach einer Weile nur noch winzig kleine schwarze Pünktchen am hellem winterlichen Himmel waren, mußte ich unwillkürlich daran denken, daß damals auch die Silhouetten der sich nähernden Bombergeschwader in der Ferne so ausgesehen haben müssen. Ein seltsames Gefühl...an so einem Tag. Von der Brücke hatte man einen herrlichen Blick auf Dresdens wiedererstehendes Wahrzeichen, die Frauenkirche und auch den Rest des wunderschönen Altstadtensembles. Aber da ging es auch schon wieder weiter. Erst am nächsten Ufer führte der Weg langsam zum Platz der Abschlußkundgebung. Zwischen großen Wohnblocks versammelten sich alle im Kreis und die Redner nahmen das Mikrophon zur Hand. Unter anderen sprachen Holger Apfel und Rechtsanwalt Jürgen Rieger. Interessiert standen die Anwohner auf ihren Balkons und lauschten den Vorträgen. Als Letzter ging wieder Kamerad Rennicke auf den Wagen und spielte mit seiner Klampfe noch ein paar seiner Lieder. Währenddessen wurde mit Bratwurst und Gulasch für das leibliche Wohl der Kameraden gut gesorgt. Als am Ende das Deutschlandlied verklungen war, machten sich alle wieder auf den Heimweg. Wir waren im Nachhinein sehr froh, an dieser Veranstaltung teilgenommen zu haben und freuen uns auf die nächsten, ganz besonders auf den Ersten Mai in Berlin und den Heßmarsch am 21. August in Wunsiedel! Also Kameraden, Gewehr bei Fuß...wir sehen uns!!!
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| J.W. |
22.02.2004 |
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