Erster vorläufiger Erlebnisbericht zur 1.Mai-Demonstration in Berlin

Dies ist ein erster und vorläufiger Erlebnisbericht zur gestrigen NPD-Demonstration am 1.Mai in Berlin. Er erhebt aufgrund der Größe und des zeitlichen Umfangs dieser Veranstaltung keinerlei Anspruch auf annähernde Vollständigkeit oder gesicherte Daten sowie Zahlenangaben.

Um 11 Uhr sollte die Demonstration beginnen, sie begann aber erst ungefähr um 14.30 Uhr. Dies hatte wohl mehrere Gründe:

Zum Ersten war es die - im Verhältnis zum letzten Jahr - ungleich größere und in dieser Höhe wohl eher nicht erwartete Teilnehmerzahl. So waren um 11 Uhr noch längst nicht alle, sondern schätzungsweise erst rund 2000 Kundgebungsteilnehmer vor Ort in Berlin-Lichtenberg.
 vor dem Bahnhof Berlin-Lichtenberg
Zahlreiche Teilnehmer, die mit PKWs oder per Bahn, vor allem aber mit dem Bus angereist waren, steckten noch in den polizeilichen Vorkontrollen. An den Kontrollpunkten bildeten sich lange Schlangen, wobei sich die Polizei nach hiesiger Beobachtung aber weitgehend an ihre Zusage hielt, die Vorkontrollen relativ zügig durchzuführen. Dennoch war die große Anzahl der Menschen in der geplanten Zeit offensichtlich nicht abzufertigen. 

Zum Zweiten kam ab ungefähr 13 Uhr eine weitere Verzögerung der klassischen Art: Eine Anzahl von etwa 150-200 Linksidioten hielt nämlich die Demonstrationsstrecke "besetzt", soll heißen diese Herrschaften standen einfach im Weg. Obwohl die Demonstration sowie die Route gerichtlich genehmigt worden war, weigerte sich die Polizeiführung (wie immer aufgrund des allgemeinen etabliert-politischen und systemmedialen Drucks), das angeblich existente Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit durchzusetzen (was nichts anderes als eine Bejahung von Anarchie bedeutet - denn dadurch wird man ja genötigt, es sich selbst zu nehmen).
sitzende Demonstranten
Nun sah es zuerst einmal enttäuschend aus: Alle hatten deswegen bereits mehr als eine Stunde gewartet, in der immer wieder Steine ausschließlich von linksidiotischer Seite auf die vorne stehenden Teilnehmer geworfen wurden (wobei mindestens einer verletzt wurde), als plötzlich relativ deutliche Gerüchte unter dem bereits formierten, großen Demonstrationszug die Runde machten, daß die Polizeiführung jeden Moment den sogenannten "polizeilichen Notstand" (wegen vielleicht 200 Spinnern!) erklären würde und unsere Veranstaltung damit beendet wäre oder zumindest nur als stationäre Kundgebung stattfinden könnte, was aber nichts mit dem eigentlichen Zweck und Ziel einer Demonstration zu tun hat. Ein Schelm, wer etwas Geplantes dahinter denkt!

Was tun? Es blieb wohl nichts übrig, als auch eine gewisse "Not" von der anderen Seite zu erzeugen, und so entschieden sich viele Kameraden zu einer aufgrund ihrer zahlenmäßigen Menge einfachen und naheliegenden Möglichkeit: immer mehr gingen nach vorn in Richtung Polizeisperre - auch von hinten wurde geschoben - und so drückte die Menge mehr und mehr gegen die Polizeikette.

Man muß hier anmerken und anerkennen, daß dies für die einfachen Polizeibeamten sicherlich eine alles andere als angenehme Situation war. Ganz dicht auf der einen Seite, kaum einen Meter entfernt, geiferte und schrie der verhetzte und immer gewalttätige Mob der Linksidioten - von der anderen Seite drängte mit Körperkontakt, wenn auch nicht auf andere Weise gewalttätig, die Menge des Demonstrationszuges.

Ab spätestens jetzt stellte sich für die Beamten die Frage ' Was tun?' und als Antwort blieb ihnen nur die eine Möglichkeit: Sie drängten die weniger dicht gestellten und zahlenmäßig schwachen Linksidioten zurück und siehe da: Langsam aber sicher wurde der Weg frei - es ging also doch! Die Beamten gingen gegen die teilweise ebenfalls bewaffneten "Linken" mit Schlagstöcken vor, die einzige Möglichkeit, denn hätten sie dies (ungerechterweise!) gegen mehrere Tausend andrängende Demonstranten getan, wo hätte das hinführen sollen? So kam es zwischen den Nationalisten und der Polizei nur zu einigen Rangeleien, wobei sich der Verfasser und gleichzeitige Augenzeuge aber sicher ist, daß die BRD-Medien wie gewöhnlich schamlos genug sein werden, aus dieser wahrhaftigen Mücke einen fetten Elefanten zu machen.
wehende Fahnen
Nun begann also die Demonstration! Geschätzte 4000 Demonstranten (die Zahlenangaben schwanken im Extrem zwischen 3000 und 5000) formierten sich wieder zum Marsch der nationalen Einheit in Berlin. Der lange Demonstrationszug gliederte sich nach den Bundesländern, vorne marschierten der NPD-Parteivorstand mit Udo Voigt und vielen anderen bekannten Nationalisten, wie Thomas Steiner, Ralph Tegethoff und Peter Naumann. Das würdige Ende bildetete der in beeindruckender Zahl angereiste, wahrscheinlich mächtigste Block der Niedersachsen. Dazwischen eine Unzahl von Verbänden, Kameradschaften, Organisationen, Spruchbändern, Transparenten und viele flatternde Fahnen in Schwarz als Symbol für Widerstand, Fahnen in Schwarz-Weiß-Rot, natürlich der NPD, der JN, der verschiedenen Länder und viele andere. Im Einsatz als Hauptlautsprecherwagen war das markante rote Feuerwehr-Kundgebungsfahrzeug der NPD Niedersachsen, das dort bereits mehrfach bei einer Demonstrationskampagne zum Einsatz kam und nun nach einem überstandenen, kürzlich erfolgten linksidiotischen Brandanschlag das Schild "Die Rote Legende lebt" trug.

unser Trommler Durch die Straßen von Berlin-Lichtenberg ging es, in denen viel Schönes und Schlechtes zu sehen war: Auffällig waren die vielen leerstehenden Wohnungen in diesem östlichen Stadtteil Berlins und die Aphatie, die man in den Gesichtern vieler Bewohner lesen konnte. Schön waren die ebenfalls auffällig vielen Symphatiebekundungen aus den Häusern und vom Straßenrand. Zweimal hat der Verfasser Deutsche gesehen, die einmal eine Schwarz-Weiß-Rote Flagge, ein weiteres Mal eine NPD-Fahne aus ihren Wohnungsfenstern gehangen hatten bzw. schwenkten.

Nach rund zwei Stunden Marsch ging es plötzlich nicht mehr weiter, alle Teilnehmer konnten in einiger Entfernung schwarzen Rauch sehen, vermutlich erzeugt von brennenden Autoreifen. Dort krawallierten vermutlich Linksidioten, sehen konnten wir sie aufgrund der Entfernung nicht. Wieder wurde gewartet und nun kam er, der von der Polizeiführung erklärte sogenannte "polizeiliche Notstand", also das offene Eingeständnis, die Gesetze dieses Staates (angeblich) nicht mehr durchsetzen zu können!

Eine Taktik, wie sie von nationalistischer Seite beim Auftakt der Demonstration angewandt wurde, kam in dieser Situation natürlich nicht mehr in Frage: Die Blockierer waren für uns nicht in Sicht, und ein nochmaliges Eindrängen auf die inzwischen massiven Polizeisperren hätte in diesem Fall zu krawallartigen Szenen geführt, die wir nicht wollen!

Also fand eine Zwischenkundgebung statt - genug unbeteiligte Zuhörer waren aufgrund der großen Wohnblocks und -hochhäuser ja vorhanden - auf der u.a. der NPD-Parteivorsitzende Udo Voigt, der bekannte Hamburger Nationalist Thomas Steiner und der stellvertretende NPD-Vorsitzende Holger Apfel unter großem Beifall sprachen.

Danach ging es auf der selben Demonstrationsstrecke wieder zurück zum Ausgangs- bzw. Endpunkt der Veranstaltung, den Bahnhofsvorplatz in Berlin-Lichtenberg. Hier verlas Holger Apfel noch eine Grußbotschaft des zur Zeit wegen "Meinungsverbrechen" inhaftierten Kameraden Friedhelm Busse. Danach sprach noch einmal Frank Rennicke (der bereits zu Beginn der Veranstaltung den Kameraden in seiner bekannten und beliebten Art das Warten erleichtert hatte) und fand die passenden Worte in Richtung der Berliner Polizeiführung, der etablierten "Politiker" und Medien. Als letzter Redner ergriff Ralph Tegethoff in einer mitreißenden Rede das Wort. Zum Abschluß wurde das Deutschlandlied gesungen.

Diese Demonstration war ein Erfolg! Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht: Sie zeigte nicht nur Geschlossenheit und Disziplin nach außen, sondern entwickelte und förderte auch für jeden spürbar einen starken Gemeinschaftsgeist nach innen. Äußerlichkeiten, ob man nun drei oder sechs Kilometer marschiert, spielen nach Ansicht des Verfassers nicht nur eine geringe sondern nahezu gar keine Rolle. Jedenfalls nicht, wenn eine Demonstration, wie hier, nicht etwa Enttäuschung, sondern Kameradschaft, Kampf- und Aufbruchsstimmung erzeugen! Dies ist erreicht worden!

Wir werden siegen !  Wir müssen !

Thorsten Werckmann (NPD Göttingen)
NPD Göttingen - Deutschland
 02.05.2004