Zum Heldengedenktag am 14. November 2004

Heldengedenken am 14. Nebelung:
Zündet Kerzen an, legt Blumen auf die Gräber und Ehrenmale!

      
In dieser Jahreszeit, wo die Tage wieder kürzer werden, die Menschen wieder mehr Zeit daheim, im Kreise der Familie verbringen, wollen wir dazu anhalten, sich auch der treuen Toten der Schlachtfelder vergangener Kriege zu erinnern. Der  Heldengedenktag, heute auch Volkstrauertag genannt, steht bevor und er wird schon seit 1926 begangen. Leider nimmt die Zahl der wirklich Trauernden stetig ab und man sieht oft nur noch wenige Personen der Kriegsgeneration und einige Vereinsmitglieder aus Feuerwehr und Blaskapelle vor den Ehrenmalen stehen. Wenn man zudem noch Pech hat, hört man sich einen abgelesenen Redebeitrag an und muß sich fragen, ob und wem hier vor dem Soldatenmahl gedacht wird. Doch es ist schändlich, den gefallenen Soldaten keinerlei Anerkennung für ihr größtes Opfer (ihr Leben) zu schenken und ihre Taten nicht auch zu würdigen!

Sie starben im guten Glauben, daß wir, ihre Nachkommen, ein lebenswertes Dasein führen können. Glaubt eins: kein Frontkämpfer ist dafür gefallen, daß sich seine Kinder und Enkel mit abermillionen Ausländern rumärgern und sich mit denen die deutsche Heimat teilen müssen. Sie fielen nicht dafür, daß eine seit Jahrzehnten deutschfeindliche und antieuropäische Politik betrieben wird, zu Lasten ihrer Erbgeneration.

Soldatengräberfeld bei Verdun (Frankreich)
Soldatengräberfeld bei Verdun (Frankreich)


Also sehen wir in ihrem Opfer nicht nur die Tragik vergangener Zeit, sondern vor allem die Verpflichtung unsererseits, uns für das Überleben unserer Nation, für die Zukunft unserer Kinder einzusetzen. Denken wir an die Toten der Kriege, an das unsagbare Leid jener involvierten Ahnen, erkennen wir den scheinenden, stillen Ruhm ihres Vermächtnisses, so darf für uns ihr Opfer nicht vergebens oder gar sinnlos gewesen sein!

Sie sind für ihre Familien, für ihr Volk, für Deutschland und Europa (Waffen-SS = erste wirkliche Armee mit europäischem Gemeinschaftsgeist) gefallen, sie haben sich ihrer Heimat und ihrer Nachkommen verpflichtet gefühlt.

Und heute? Man müßte sich in Grund und Boden schämen! Es gibt ja kaum noch jemanden, der sich auch nur annähernd zu Deutschland bekennt (früher haben sich sogar die Rotfrontkämpfer selbst noch Patrioten genannt). Im Gegenteil: wer sich an des Volkes Ehre vergeht, sie beschmutzt und gar bekämpft, wird oft noch gefeiert oder wenigstens geduldet. Wahre Einsatzbereitschaft, auch unter persönlichen Opfern, sind zur absoluten Ausnahme der Regel verkommen.

Die Jugend, einst immer mit vollem Tatendrang und Idealen beseelt, ist wie gelähmt. Anstatt in neue Zeiten aufzubrechen und die alten Zeitgenossen mitzuziehen, verharren die meisten vor der Glotze, spielen "Play Station" oder befinden sich im Discorausch und leben ihre materialistischen, abartigen und primitiven Instinkte aus, was von den Obrigen aber auch genauso gewollt ist. Wer sich nicht regt, spürt auch seine Fesseln nicht! Wer verblödet worden ist, kann nicht mitreden, oder gar verändern. Aber das oft falsche Verhalten der jungen Generation ist auch nicht verwunderlich, in einer Zeit fast völlig ohne Vorbilder.

Doch es gibt diese in unserer Vergangenheit! Der deutsche Landser ist in seinem Wesen ganz klar ein gutes Beispiel dafür. Ob die Gefallenen für den Einzelnen eher Helden oder Opfer sind, sei dahin gestellt. Erinnert euch ihrer, denn nur wer sie vergißt, läßt sie ganz sterben und ihren Tod als sinnlos erscheinen. Erinnert euch ihrer glorreichen Siege, ihres Heldenmuts, ihrer Tapferkeit, aber auch ihres Leids und ihres Schicksals!

Holt die toten Familienangehörigen wieder zu euch in die Wohnstube, entzündet eine Kerze vor ihrem Bilde, an ihrem Todestag, an ihrem Geburtstag, am Heldengedenken. Geht zu den offiziellen Gedenkfeiern, legt einen Kranz, oder ein Gesteck nieder und verweilt einen Moment und seid in diesen Minuten mit eurem Herz und eurem Geist bei ihnen. Zündet Kerzen an, und sie werden bei euch sein. Geht als vorbildhafte Jugend voran!

Nie wieder Bruderkrieg, aber immer wieder „Deutschland muß leben!“

Gesungen am Soldatengrab:

Das Lied vom guten Kameraden

Ich hatt‘ einen Kameraden, einen bessern findst du nicht.
Die Trommel schlug zum Streite, er ging an meiner Seite
In gleichem Schritt und Tritt, in gleichem Schritt und Tritt.

Eine Kugel kam geflogen; gilt es mir oder gilt es dir?
Ihn hat es weggerissen, er liegt zu meinen Füßen,
als wär’s ein Stück von mir, als wär’s ein Stück von mir.

Will mir die Hand noch reichen, derweil ich eben lad‘.
„Kann Dir die Hand nicht geben; bleib Du im ewgen Leben,
mein guter Kamerad, mein guter Kamerad!“


Text: Ludwig Uhland, 1809
Musik: Friedrich Silchner, 1827 nach einer schwäbischen Volksweise



J.W.
NPD Göttingen - Deutschland
 30.10.2004