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Was ist mit den Russlanddeutschen? |
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Wie auf der Netzseite der NPD Niedersachsen berichtet wird, wirbt unsere Partei im Wahlkampf besonders um Russlanddeutsche. So soll auf der Wahlkampfauftakt- Kundgebung am 15.9.2007 ein Vertreter des Freundeskreises der »Rußlanddeutschen Konservativen« sprechen. Diese Maßnahme wird von unserer Redaktion sehr begrüßt. Daher darf eine hämische Kritik daran, die auf der sonst recht guten und informativen Netzseite Stoertebeker.net veröffentlicht wurde, nicht unkommentiert bleiben: Um es mal ein bisschen weniger schwulstig auszudrücken – der Partei bleibt eigentlich keine andere Option, als sich dieser Bevölkerungsgruppe anzunehmen. Es ist vollkommen natürlich, dass bei zunehmender Überfremdung auch eine nationale Partei garnicht umhin kann, sich auch eine der alljährlich nach Deutschland hineinströmenden Einwanderergruppen als sicheres Stimmvieh unter den Nagel zu reißen. Beispiele liefern dafür unter anderem die Grünen und Linkspartei, als auch SPD, die mit recht generösen Versprechungen um die Gunst „eingedeutschter“ Ausländer buhlt.Das Werben um Auslandsdeutsche hat nichts mit der Fremdentümelei der Allerweltsdemokraten zu tun. Wir können es uns zwar wirklich nicht leisten, Millionen Deutscher links liegen zu lassen, nur weil sie sozusagen längere Zeit historisch auswärts waren. Wir brauchen diese Deutschen aber nicht als "Stimmvieh", sondern als Volksgenossen. Gerade angesichts der Bevölkerungskatastrophe ist es ein Segen, dass junge deutsche Familien in unser Land kommen, die uns kulturell nahe stehen und wirklich "integrierbar" sind. Die tatsächlichen, zuweilen aber auch durchaus vermeintlichen Deutschen aus Russland, stehen da derzeit noch ein wenig im Abseits. Die NPD tut also gut daran, wenn sie sich dieser Gruppe annimmt.Es ist unbestritten, dass Russlanddeutsche heute nicht mehr das sind, was sie in den siebziger Jahren noch waren. Viele sind verstädtert, stark von der russischen Kultur und Sprache geprägt und haben sich von ihren deutschen Wurzeln ebenso weit entfernt wie viele "moderne Bundesbürger". Auch gibt es viele Mischehen zwischen Deutschen und Russen. Einerseits benötigt sie die Stimmen, andererseits könnte die Partei dem Klischee „dumpfer Ausländerfeindlichkeit“ entgegenwirken. (...)Das Klischee der "Ausländerfeindlichkeit" werden wir nie los, dafür werden die "demokratischen" Medien schon sorgen. Aber darauf pfeifen wir und mit uns mehr und mehr Deutsche, die NPD wählen. Im Übrigen sind Deutsche keine Ausländer - hier verfehlt der Schreiber das Thema. Doch Russland- Deutsche hin oder her, nicht selten sind diese oft auch ein Ärgernis für Deutsche, vornehmlich in ghettoähnlichen Neubaugebieten.Russlanddeutsche sind Deutsche. Wenn sich in den letzten Jahren durch Ghettobildung und Abkapselung unter ihnen eine spezielle, besonders brutale Jugend- Gewaltkriminalität gebildet hat, so ist diese energisch zu bekämpfen. Dazu wird auch eine Politik beitragen, die Deutsche aus Russland mit offenen Armen empfängt und ihnen die selben Rechte gibt und Pflichten auferlegt wie den Einheimischen. Deutscher zu sein ist ein hoher Anspruch. Wir verlangen mehr als wir geben, denn Deutschland ist kein Sozialamt, wie viele der Aussiedler anzunehmen scheinen. Ein Hauptunterschied zu fremden Ausländern ist, dass wir Deutsche im Gegensatz Fremden nicht des Landes verweisen können, da Deutschland ihre historische Heimat ist. Sie müssen wieder lernen, Deutsche zu sein, ebenso wie ein großer Teil der "Bundesbürger" dies lernen muss. Wenn die Partei sich plötzlich aber um diese bemüht, dann dürfte das natürlich zwangsläufig nicht nur eitel Freude unter einige Nationalisten, sondern auch zu Irritationen innerhalb von Teilen der deutschen Wählerschaft führen, die für eine nationale Partei natürlich zweifelsohne der wichtigste Teil der Wähler sind, oder zumindest sein sollten.Diesen "Irritationen" werden wir durch Informationen entgegentreten. Nationalisten, die den Unterschied zwischen Auslandsdeutschen und Ausländern nicht begreifen, müssen noch viel lernen. Uns geht es jedenfalls nicht nur um Wählerstimmen, sondern um unser Deutsches Vaterland. |
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| Arno Nühm |
08.09.2007 |
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