Rudolf-Heß Marsch am 21.08.2004 in Wunsiedel - Ein Bericht


"Wir werden durch Wunsiedel schwimmen müssen!" meinte einer der wartenden Teilnehmer am Sonnabend Mittag in Wunsiedel. Denn bereits am Morgen hatten sich nicht nur die ersten Kameraden schon eingefunden, sondern ebenfalls immer wieder platzartige Regenfälle und schiere Wassergüsse, welche mehr an südamerikanische Urwaldgebiete denn an das Bundesland Bayern erinnerten.

Man sammelt sich...
Die Teilnehmer sammeln sich

Gegen 9.00 Uhr morgens trafen die ersten Marschteilnehmer ein, aber sie hatten noch eine lange - sehr lange - Wartezeit vor sich, denn aufgrund der ewigen Polizeikontrollen verzögerte sich der Beginn des Marsches immer mehr. Bus um Bus und PKW um PKW wurden oftmals langwierig kontrolliert bzw. durchsucht.
Und es waren viele Fahrzeuge an diesem Tag! Busse und Fahrtgemeinschaften nicht nur aus Deutschland sondern auch aus zahlreichen anderen europäischen Ländern, u.a. aus Österreich, Frankreich, Schweiz, Belgien (vorwiegend Flandern), Spanien, Italien, den Niederlanden, Dänemark, Norwegen, Finnland und der Tschechei, ja sogar eine Handvoll Iren wurden gesichtet und selbstverständlich waren auch wir, einige Kameraden aus dem "Lande Göttingen" für die Göttinger NPD dabei.
Niemand sollte aber den teilweise sehr langen Weg umsonst auf sich genommen haben und so entschied sich die Versammlungsleitung, den Beginn des Marsches auf 15.30 Uhr festzusetzen.

Jürgen Rieger spricht
Der Marschanmelder Jürgen Rieger spricht

Die Wartezeit wurde indes mit einem zum Teil vielfältigen Programm auf der eigens aufgebauten Bühne verkürzt. Die vielen Grußbotschaften aus den oben genannten Ländern waren allerdings hin und wieder ein wenig zu lang geraten - aber es war ja gut gemeint, so daß jeder Verständnis zeigte. Der Liedermacher Michael Müller spielte einige seiner Lieder (mit teilweise recht erstaunlichen instrumentellen Einlagen) und verschiedene Redner traten ebenfalls auf. Der NPD-Parteivorsitzende Udo Voigt hielt eine energiegeladene Grußrede, welche auch die zahlreichen Nicht-NPD-Mitglieder beeindruckte, wie man unzweifelhaft  an dem Applaus feststellen konnte.
Ebenso fand der Marschanmelder, der Hamburger Rechtsanwalt Jürgen Rieger, sehr passende Worte. Ihm ist es besonders zu verdanken, daß die nationale Bewegung in Deutschland den früheren Verbotsterror gegenüber jedweder Veranstaltung zum Thema Rudolf Heß durchbrechen konnte!

Wunsiedel am frühen Morgen
Geistesarme Spruchbänder und leere Straßen; ein Eindruck vorher...

Pünktlich um 15.30 Uhr begannen sich die Kameraden zu formieren. Hierbei zeigte sich vielen zum ersten Mal das Ausmaß der Teilnehmerzahl -- mindestens 5000 möglicherweise bis zu 6000 Menschen stellten sich in Reihen auf. Ja, geschafft - wieder waren wir mehr als im Jahr zuvor!

Marsch durch Wunsiedel
...und nachher (Ende des Marschzuges ohne Fahnen)

Langsam setzte sich der Zug um kurz nach 16 Uhr in Bewegung, allerdings war es zuerst ein Stehen und Gehen und wieder Stehen! Wer sich nicht gerade an der Spitze des langen Zuges befand, erfuhr erst nach einigen Minuten, daß der Grund hierfür wohl in einer Anzahl von (etwa 100) Linksschwachmaten lag (mit dabei wie immer selbsternannte "Autonome", Linksextreme verschiedener Schattierungen und - so wurde zumindestens erzählt - angeblich sogar der ganz tapfere, "couragierte" Wunsiedeler Bürgermeister!). Die Polizei schob diese Veranstaltungsstörer offensichtlich nur halbherzig bis gar nicht zur Seite, so daß sich der wirkliche Marschbeginn noch einmal etwas verzögerte.
Wie auch immer - jedenfalls schwammen wir nicht! Die Natur war ganz offensichtlich auf unserer Seite, denn es hatte genau um 15.30 Uhr aufgehört, in Strömen zu regnen, und diese Trockenheit sollte auch genau bis zum Ende des Marsches vorherrschen.

Um ca. 16.30 begann dann der eigentliche Gedenkmarsch. Da es sich dabei wie in den Jahren zuvor um einen Trauermarsch zum Gedenken an die Ermordung Rudolf Heß' durch den britischen Geheimdienst handelte, wurden selbstverständlich keinerlei Parolen gerufen, denn es war ja ein Schweigemarsch!

Blick zurück
und noch ein Blick am Ende des Zuges

Wie im letzten Jahr flatterten die zahllosen Fahnen still im Wind, Spruchbänder waren zu sehen, ernste Gesichter, stiller Gang und immer wieder Wunsiedeler Zuschauer, die uns vielleicht nicht alle verstanden, aber doch beeindruckt waren von der Stimmung und gleichzeitigen Ruhe, die von dem langen Zug ausging. Durch Wunsiedels Innenstadtstraßen ging es, die von den den üblichen etablierten Systemheuchlern behängt waren mit geistleeren und niveaulosen Spruchbändern: "Wunsiedel ist bunt statt braun", "Nazis sind Narren", "Nur Dreck ist braun", um nur einige der Ergüsse gewisser 1/4-Gehirne zu zitieren.
An der offiziell finanzierten und organisierten "Gegenveranstaltung" beteiligten sich dennoch nur 400-500 Personen, darunter ein bis zweihundert aus der gesamten BRD angekarrte Linksextremisten.
Die zuletzt genannten konnte man gelegentlich in Pulks und natürlich oftmals vermummt am Straßenrand sehen. Dort standen sie und schrien sich die Kehle aus dem Leibe. "Nazis raus", "Der Mossad kriegt euch alle", "Ihr seid nur ein Karnevalsverein" "Fuck the Nazis!". Ein Elend! Keiner wollte wegen diesen Leuten ein Wort verlieren, schon gar nicht während eines Schweigemarsches. Noch viel zu viele Kameraden schauten zu diesen Kreaturen hin und würdigten sie eines Blickes, den diese nicht verdienten. Doch das war auch schon alles, und der Zug ging vorüber...

Um 18 Uhr war der Gedenkzug wieder "zuhause", soll heißen beim Treffpunkt und Abmarschort angelangt.
Und es war ein schöner Tag, dieser 21.August - es war der Tag von Rudolf Heß!


Daten:
  • Rudolf Heß flog am 10.Mai 1941 allein nach England, um den Weltkrieg zu verhindern.
  • Völkerrechtswidrig wurde der Parlamentär des Deutschen Reiches inhaftiert.
  • Alle wichtigen Akten im Fall Heß unterliegen bis zum Jahre 2017 in England der Geheimhaltung. WARUM?
  • Als seine Freilassung bevorstand, wurde Rudolf Heß vom britischen Geheimdienst in Berlin-Spandau als 93jähriger (!) Gefangener ermordet
  • Seitdem wird geschwiegen, doch nicht von uns!
[weitere Bilder von der Veranstaltung]
      
 
Thorsten Werckmann
NPD Göttingen - Deutschland
 22.08.2004