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Fünf Millionen mußten sterben, nur
weil
sie Deutsche waren |
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Die bewußt zurückhaltend angelegte Dokumentation des Bundesarchivs kommt bei der Berechnung der Todesopfer von Vertreibungsverbrechen auf mehr als 600 Tausend. Davon entfallen
Abschließender Kommentar
des Bundesarchivs: „Die durch das Berichtsmaterial über die
Opfer
von Ortsgeschehnissen und Lagertoten sich ergebenden Zahlen sind,
soweit
sie einen Anspruch auf Genauigkeit erheben können, nur als
Bruchteil
der Gesamtheit der Opfer zu betrachten.“
Der Augsburger Jurist Heinz Nawraril kommt in seinem 1982 erschienenen Buch „Vertreibungsverbrechen an Deutschen“ unter Zugrundelegung der Berechnungen des Statistischen Bundesamtes und des Kirchlichen Suchdienstes in München zu folgender Gesamtbilanz an Vertreibungsopfern, die auch die Opfer unter den Ungarndeutschen (57 Tausend) und Rumäniendeutschen (101 Tausend) einschließt: Vertreibungs- und Deportationsverluste der deutschen Zivilbevölkerung im Osten (Zahlen in Millionen):
Nawratil fügt hinzu: „Lediglich am Rand sei
bemerkt, daß die
genannten Zahlen bei weitem nicht alle Nachkriegsverbrechen erfassen,
die
im Osten an Deutschen verübt wurden. An dieser Stelle wäre
zum
Beispiel an die zahlreichen Gewaltverbrechen der Roten Armee
während
des Einmarsches in Mitteldeutschland zu denken, die sich zum Teil nicht
von
denen östlich von Oder und Neiße unterschieden. Zu nennen
wären
ferner die 185.000 Zivilpersonen, die nach 1945 in der Sowjetzone
festgenommen,
teilweise in den lagern Buchenwald, Sachsenhausen usw. interniert und
teilweise
in die Sowjetunion abtransportiert wurden; von ihnen starb ein
großer
Prozentsatz.Obwohl es auch im Westen völkerrechtswidrige und grausame Behandlung der deutschen Kriegsgefangenen gab – in Frankreich zum Beispiel kamen mindestens 24.000 ums Leben – verdient doch das tragische Schicksal der Kriegsgefangenen im Gewahrsam osteuropäischer Staaten besondere Erwähnung. Nach den Berechnungen der von der Bundesregierung beauftragten Wissenschaftlichen Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte starben in Rußland rund 1,1 Millionen, in Jugoslawien 80.000 usw. Da es sich bei den Zahlen der Wissenschaftlichen Kommission aber nur um Mindestschätzungen handelt, wird angenommen, daß im Osten wahrscheinlich 2 Millionen Kriegsgefangene zu Tode kamen... Addiert man alle genannten Zahlen und die Zahl der Vertreibungsopfer, so ergibt sich, daß annähernd 5 Millionen unschuldiger Menschen allein im Osten sterben mußten. Ihr einziges Vergehen bestand darin, Deutsche zu sein.“ 8.
Mai 1945 Tag der Befreiung?
Nein, Tag der Niederlage und des Grauens - Wir feiern nicht! |
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| 30.03.2005 |
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