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Behandlung der Deutschen Kriegsgefangenen |
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| Am schlechtesten hat man die
Kriegsgefangenen im Tito-Staat behandelt. Von 194 Tausend gefangenen Deutschen in Jugoslawien starb
rund die Hälfte: mindestens 80 Tausend,
höchstwahrscheinlich sogar 100 Tausend. Die meisten Todesopfer forderten die von den Kommunisten praktizierten Massenerschießungen, die zu den größten Massakern der neueren Geschichte gehören. Es starben auf diese Weise in Belgrad fast 30 Tausend, in Marburg (Maribor) 20 Tausend, in Windisch Feistritz (Slovenska Bistrica) 10 Tausend u.s.w. Nach dem Krieg wurden mit den Kriegsgefangenen Propagandamärsche (von den Partisanen Sühnemärsche, von den Gefangenen Todesmärsche genannt) unter mörderischen Bedingungen veranstaltet. Etwa 10 Tausend Menschen dürften im wahrsten Sinn des Wortes auf der Strecke geblieben sein - erschossen, erschlagen bzw. an Hunger, Durst oder Erschöpfung gestorben. Viele, die sich ergeben hatten, wurden oft auf der Stelle verstümmelt, geblendet, gepfählt oder sonstwie grausam ermordet. Heinz Navratil: Die deutschen Nachkriegsverluste unter Vertriebenen, Gefangenen und Verschleppten. München 1986, Seite 38. Zitiert in "Deutschland ausradieren - das 20. Jahrhundert in entlarvenden Zitaten" von Hugo Wellems und Reinhard Oltmann, Arndt-Verlag 2003 |
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| 10.04.2005 |
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