Der Prager Maiaufstand - Befreiung auf tschechisch


Am diesjähigen 5. Mai werden die Tschechen sicherlich, wie auch schon in den letzten Jahren, der
„Opfer des Prager Maiaufstandes“ gedenken, der angeblich die Befreiung von deutscher Besatzung herbeiführte. Das tschechische Radio bezeichnet diese Veranstaltungen allen Ernstes als „Pietätakte“.

Der unbedarfte, von Guido-Knopp gehirngewaschene brd-Bürger wird sich dabei wahrscheinlich auch nichts besonderes denken - eben eine Befreiungs- Gedenkveranstaltung von vielen, wie es scheint. Wenn man jedoch nur annähernd weiß, was sich während und in Folge dieses sogenannten Prager Maiaufstandes in Böhmen und Mähren abgespielt hat, kann man von solcher
„Pietät“ nur angewidert sein:

Nachdem die deutschen Truppen sich aus der Stadt und dem Protektorat zurückziehen mussten - und zwar wegen der starken Übermacht der nahenden roten Armee und weniger aus Angst vor den frisch bewaffneten tschechischen
Aufständischen -, galten alle Sudetendeutschen mit einem Schlag als volgelfrei. Was in den nächsten Tagen und Wochen folgte, war nichts Geringeres als ein unvorstellbar fürchterliches Pogrom, bei dem das gesamte tschechische Volk kniehoch im Blut unschuldiger und wehrloser Deutscher watete.

Einfach nur töten genügte dem aufgeputschten Tschechen-Mob nicht. Deutsche Frauen, Männer, Kinder und Greise wurden gefoltert, gequält, erschlagen, ersäuft, verbrannt, und auf viele andere teuflische Arten hingemordet. Einige Dokumentationen dazu hat Werner Weinlein zusammengestellt (am Ende des Textes). Insgesamt fielen diesen Massakern ungefähr 300 Tausend Deutsche zum Opfer. Alle Deutschen, die dieser Hölle lebend entkamen, waren für ihr Leben gezeichnet, verloren ihre gesamte Habe und wurden brutal aus ihrer Heimat vertrieben.

Nun glaube aber niemand, die Gedenkveranstaltungen der Tschechen, die so mächtig stolz auf ihre Taten sind, gälten den bemitleidenswerten Opfern dieser Gräueltaten. Nein, die Deutschen waren ihrer Meinung nach ja nur böse Faschisten und überhaupt verlief die rechtmäßige und überfällige Aussiedlung der Deutschen ohne nennenswerte Zwischenfälle. Kurz gesagt: was passiert ist, haben die Deutschen Nazischweine verdient - aber es ist ja gar nichts passiert. Da war nix!

Wer nun noch nicht empört ist über den bis heute primitiv- barbarischen Nationalchauvinismus der Tschechen, der sollte noch folgendes wissen:
  • Die Tschechen sind wohl das Volk, das am Wenigsten unter dem Zweiten Weltkrieg zu leiden hatte. So mussten zum Beispiel tschechische Männer keinen Wehrdienst leisten.
  • Daher gab es auch keinen nennenswerten Widerstand gegen die angeblich so schlimme Deutsche Besatzung im Reichsprotektorat (Böhmen und Mähren). Im Gegenteil - die Zusammenarbeit verlief im Allgemeinen gut.
  • Der ehemalige Präsident und fanatische Deutschenhasser Eduard Benesch, der durch seine Hetze und die nach ihm benannten Benesch-Dekrete eine erhebliche Mitschuld an den Massakern gegen Deutsche hatte, wurde letztes Jahr postum für seine Verdienste geehrt.
  • Die Dekrete, die Verbrechen gegen Deutsche legalisierten, gelten bis heute in der Tschechei weiter. Versteckte Botschaft an uns Deutsche: wir würden Euch immer wieder totschlagen!.
  • Selbstverständlich haben die Tschechen auch ein Problem mit einem vom Bund der Vertriebenen geplanten Zentrum gegen Vertreibungen, denn da müssten sie sich ja der dunklen Seite ihrer Vergangenheit stellen.
  • Eine offizielles Eingeständnis der furchtbaren Massaker oder gar eine Bitte um Vergebung gegenüber den Deutschen Opfern hat von tschechischer Seite nie stattgefunden.

Wie ein deutscher Staat mit solch einem Nachbarn auch nur diplomatische Beziehungen pflegen kann, ist dem Verfasser dieser Zeilen ein Rätsel.

Arno Nühm
NPD Göttingen -Geschichte  05.05.2005