Die "linke"  Mehrheit dahin - Weniger als 18% Beteiligung bei den Wahlen zum Göttinger Studentenparlament  (AStA)


Am 27.Januar fanden wie jedes Jahr die Wahlen zur Göttinger Studentenvertretung statt. Wie  immer natürlich mit den gleichen, vom System finanzierten,  "politischen" oder gar "revolutionären" (jetzt schon  seit 20 Jahren oder so) Grüppchen und Parteiablegern. Hinzu kam noch die hierfür gegründete PDS-Hochschulgruppe, die sich in den wesentlichen Zukunftsfragen aber auch  nur dadurch von den anderen unterscheidet, daß sie  eben einen anderen Namen trägt und das Schlechte noch etwas schneller vorantreiben möchte.

Die "linken" Grüppchen erhielten zusammen  22 Sitze (Grüne Hochschulgruppe/GHG: 7, Basisgruppe: 6, JUSO-HSG: 6, "Anständiger Aufstand": 2, PDS-HSG:  1), während die anderen Langweiler insgesamt 25 Sitze  bekamen (Aktion demokratische Fachschaft/ADF: 12,  Ring Christlich-Demokratischer Studenten/RCDS: 10,  Liberale Hochschulgruppe/LHG: 3).

Die Wahlbeteiligung lag bei genau 17,93  Prozent. Damit hat selbst das stärkste Grüppchen, die ADF nur rund 4,5% aller Wahlberechtigten hinter  sich, die PDS-HSG stattliche 0,4% aller Wahlberechtigten.  Vermutlich wird aber von den 800 000 DM, die dem AStA jährlich zur Verfügung stehen, auch einiges für die  letztgenannte Fraktion abfallen. Viel Spaß damit!

Immerhin hatte die LHG kürzlich gefordert, den AStA abzuschaffen. Ansonsten braucht man von den  Wahlsiegern aber nichts nennenswertes zu erwarten.  Deren "politisches" Bestreben beschränkt sich nämlich  darauf, die zukünftigen Träger unserer US-Ellbogen"gesellschaft"  ein kurzes Stückchen auf Ihrem Karriereweg zu begleiten.  Vielleicht wird mancher von uns noch begrüßen, daß die AStA-Gelder nun nicht mehr in direkte antideutsche Machenschaften fließen werden, was aber nach Ansicht des Verfassers bei der Konformität und Gedankenlosigkeit all dieser Gruppen auch keine Rolle mehr spielt.



 2002