Kosovo-Harzer

In der Harzstadt Osterode begann der letzte Monat des Jahres 2003 mit multiethnischen Kollateralschäden: Ein 23-jähriger Albaner aus dem Kosovo brachte wieder einmal Farbe in unser graues Deutschland. In diesem Fall vor allem die Farbe weiß, wobei es sich dabei aber weniger um die Hautfarbe des Mannes, sondern mehr um dessen bevorzugte Einnahmequelle handelt: Kokain.

Wie das Osteroder Amtsgericht in seinem Urteilsspruch vom 01.12. feststellte, galt der Mann als „führender Kopf“ im südniedersächsischen Rauschgifthandel, setzte in der Woche (!) etwa 500 Gramm (= ½ Kilo!) Kokain und kleinere Mengen an anderen Rauschgiften um, und besaß, laut Polizeisprecher, ein „schmuckes Appartement“ in Göttingen.

Letzteres ist schon deshalb nicht verwunderlich, da ein Gramm Kokain in der „Szene“ zur Zeit für ungefähr 70 Euro verkauft wird, was bei 500 Gramm Wochenverkauf eine Einnahme von rund 150.000 Euro im Monat und grob geschätzte1,8 Millionen Euro pro Jahr einbringt. Wieviel davon für diesen Verbrecher selbst übrigblieb, und wieviel davon an (vermutlich nichtdeutsche) Gesinnungsgenossen abfiel, ist nicht bekannt, aber fest steht, daß er nach einer Beschaffungsfahrt in der niedersächsischen Multikulti- und Drogenhochburg Hannover (nebenbei auch noch Landeshauptstadt) mit 400 Gramm Kokain von der Polizei im Raum Göttingen festgenommen wurde.

Dieses Kokain war nach Aussage der Polizei „von höchster Reinheit“ gewesen, so daß davon ausgegangen wird, daß es nach entsprechender Streckung noch deutlich höhere Erlöse gebracht hätte.

Der Kosovo-Albaner war übrigens bei seinem ersten Besuch in Deutschland (wie sollte es auch anders sein?) „Asylbewerber“ gewesen. Nachdem er in diesem Status zwei Jahre in Osterode gelebt hatte, wurde er Ende der 90er Jahre abgeschoben.

Daraufhin ist er ganz einfach mit gefälschten Papieren wieder nach Deutschland gekommen, knüpfte seine alten Kontakte in Osterode erneut und hielt sich bis heute illegal hier auf. Nun soll er wieder mal abgeschoben werden (um flugs wieder einzureisen!).

Träumen wir von Singapur: Dort gibt es schon seit längerer Zeit kurz und knapp die Todesstrafe für Rauschgiftbonzen und -händler. Ebenfalls seit längerer Zeit gibt es dort auch, oh Wunder, kaum mehr Rauschgifthandel, das damit verbundene Süchtigen-Elend und die daraus resultierenden Toten. Aber das hat unsere „westliche Wertegemeinschaft“ natürlich nicht nötig. Schließlich sind wir ja zivilisiert! Und das bedeutet eben auch „human“: Warum sollen denn einige Rauschgifthändler getötet werden - sterben können doch zu Tausenden im Jahr die Rauschgiftabhängigen viel besser!
Sturmvogel
Regionales
 13.12.2003