Brigadegeneral a.D. Reinhard Günzel spricht bei Göttinger Burschenschaft Holzminda


Brigadegeneral Reinhard Günzel
Noch kein Jahr ist es her, als der Brigadegeneral Reinhard Günzel von dem BRD-Politiker Struck in einer quasi Nacht- und Nebelaktion "unehrenhaft" aus der Bundeswehr entlassen wurde. Weder wurde damals der langjährige und verdiente Brigadegeneral von seiner geplanten Entlassung vorher informiert, noch gab es in der veröffentlichten BRD-Meinung irgendein Zeichen der Empörung für diesen skandalösen Vorgang, geschweige denn, daß sich der auf solch' schmierige Weise Entlassene nur einmal öffentlich gegen die ihm gemachten "Vorwürfe" hätte verteidigen können.

Nun, zu "verteidigen" hätte Günzel eigentlich auch nicht viel gehabt: Sein einziges, angebliches Vergehen bestand nämlich darin, daß er in einem privaten Schreiben den Fuldaer CDU-Politiker und Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann für eine Rede gelobt hatte, welche dieser im vergangenen Jahr am Tag der Deutschen Einheit gehalten hatte. Diese Rede hatte wenig später einen medial inszenierten "Skandal" hervorgerufen, da ihr Inhalt angeblich "antisemitisch" gewesen sei, korrekter zu bezeichnen als antijüdisch, da der Begriff 'Semit' z.B. auch die Araber und Palästinenser umfasst. 
Zwar war dieser Vorwurf maßlos übertrieben bzw. gelogen, da die Hohmann-Rede in keiner Weise - im Gegensatz z.B. zu dem Verfasser dieser Zeilen und eines beständig wachsenden Teiles der Weltbevölkerung - antijüdisch war, aber die damalige Medienhetze war auch nicht ohne jede Ursache dahergekommen, denn besagte Rede wäre korrekterweise immerhin als leicht judenkritisch zu bezeichen gewesen, was ein BRD-Bundestagsabgeordneter ja bekanntermaßen auf keinen Fall sein darf. Der weitere Verlauf ist bekannt: Hohmann wurde aus der CDU-Bundestagsfraktion ausgeschlossen, öffentlich geächtet und gegen ihn ein - noch laufendes - Parteiausschlußverfahren eingeleitet, während Günzel nach jahrzehntelangem Bundeswehrdienst einfach mal so eben "unehrenhaft" entlassen wurde.

In Göttingen hatte nun die Burschenschaft Holzminda in Kooperation mit der Burschenschaft Hannovera den Brigadegeneral a.D. am 24.11.04 zu einem abendlichen Vortrag auf ihrem Haus eingeladen. Rund 90, größtenteils geladene Gäste folgten dieser Einladung und waren beeindruckt von dem geradlinigen Redner und Referenten Günzel, der in seinem rund anderthalbstündigen Vortrag erstaunlich kompromiß- und schonungslos mit dem noch bestehenden BRD-System abrechnete. Er betonte, daß er selbst es bis zu seiner Entlassung zwar bereits erahnt, aber doch in diesem Ausmaß nicht für möglich gehalten hätte, wie hemmungslos dieses System ihm mißliebige Personen vernichtet und dabei auch vor Familienangehörigen bzw. der gesamten Familie nicht haltmacht, so daß man durchaus von einer Art Sippenhaftung sprechen könne. Erst durch die Erfahrung am eigenen Leibe sei er hier eines Schlechteren belehrt worden. Erfreulich fiel auf, daß Brigadegeneral Günzel, im Gegensatz zu Martin Hohmann und so vielen anderen, ganz und gar auf irgendwelche "Distanzierungen" verzichtete, sondern ausschließlich seine klare und direkte Sicht der Dinge und momentanen Zustände wiedergab. So betonte er auch, daß Patrioten in der heutigen CDU keine Chance mehr hätten (hatten sie das jemals? -die Red.), und diesen deshalb nichts anderes mehr übrig bliebe, als sich eine neue politische Heimat bzw. neue Partei zu suchen!

Wie immer bei solchen Anlässen im antifa-"autonomen" Göttingen, durften die üblichen Betroffenheits- und "Moral"kundgebungen natürlich auch dieses mal nicht fehlen, und so hatten die Jüdische Gemeinde und der DGB gemeinsam eine Protestkundgebung unter dem leicht dümmlichen Motto "Keinen Raum dem Antisemitismus! Gegen Nationalismus und Geschichtsrevisionismus!" in der Nähe des Holzmindaer Burschenschaftshauses angemeldet. Bereits zwei Tage zuvor waren dort zwei Fensterscheiben von Linksidioten eingeworfen worden.
Bei der Kundgebung selbst, welche um etwa 19 Uhr begann, fanden sich dann, nach den Spruchbändern und Personen zu urteilen, allerdings erwartungsgemäß weniger bis gar keine Juden oder Gewerkschafter, sondern die für solche Fälle einzusetzenden, üblichen lokalen "Antifa"-Schwachmaten. Etwa 250-300 von ihnen wurden gesichtet, während 2 Polizeihundertschaften mit Hundestaffeln und Flutlicht zum Einsatz kamen. Um bereits kurz nach acht trotteten dann die revolutionären Helden der auserwählten Moral zumindest in Teilen auseinander, um ein wenig später mit 60 Helden noch einmal vor dem nahegelegenen Haus der Burschenschaft Hannovera zu demonstrieren, sprich rumzuhängen. Auch hier fanden sie aber bereits stärkere Polizeikräfte vor, so daß sie daraufhin durch den Göttinger Weihnachtsmarkt paradieren wollten, was die Polizei aber unterband. Eigentlich schade, denn es wäre vermutlich recht amüsant gewesen, diesen politisch- und in jeder Form geisteskranken Personenkreis durch das Gewühl des Göttinger Weihnachtsmarktes ziehen zu sehen, denn der heutige BRD-Bürger hat wohl - soweit die finanziellen Mittel noch reichen - Augen für vorweihnachtlichen Kitsch und Konsum, aber wohl kaum für ein Häuflein irgendwelcher selbsternannter Anti-Antisemiten, Antigeschichtsrevisionisten u.ä., so daß die dann entstandene Situation wohl nicht einer gewissen Komik entbehrt hätte.    

 

NPD Göttingen - Regionales
 24.11.2004