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Brigadegeneral a.D. Reinhard Günzel spricht
bei Göttinger Burschenschaft Holzminda |
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Nun, zu "verteidigen" hätte
Günzel eigentlich auch nicht viel gehabt: Sein einziges, angebliches
Vergehen bestand nämlich darin, daß er in einem privaten Schreiben
den Fuldaer CDU-Politiker und Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann für
eine Rede gelobt hatte, welche dieser im vergangenen Jahr am Tag der Deutschen
Einheit gehalten hatte. Diese Rede hatte wenig später einen medial inszenierten
"Skandal" hervorgerufen, da ihr Inhalt angeblich "antisemitisch" gewesen sei,
korrekter zu bezeichnen als antijüdisch, da der Begriff 'Semit' z.B.
auch die Araber und Palästinenser umfasst. In Göttingen hatte
nun die Burschenschaft Holzminda in Kooperation mit der Burschenschaft Hannovera
den Brigadegeneral a.D. am 24.11.04 zu einem abendlichen Vortrag auf ihrem
Haus eingeladen. Rund 90, größtenteils geladene Gäste folgten
dieser Einladung und waren beeindruckt von dem geradlinigen Redner und Referenten
Günzel, der in seinem rund anderthalbstündigen Vortrag erstaunlich
kompromiß- und schonungslos mit dem noch bestehenden BRD-System abrechnete.
Er betonte, daß er selbst es bis zu seiner Entlassung zwar bereits
erahnt, aber doch in diesem Ausmaß nicht für möglich gehalten
hätte, wie hemmungslos dieses System ihm mißliebige Personen vernichtet
und dabei auch vor Familienangehörigen bzw. der gesamten Familie nicht
haltmacht, so daß man durchaus von einer Art Sippenhaftung sprechen
könne. Erst durch die Erfahrung am eigenen Leibe sei er hier eines Schlechteren
belehrt worden. Erfreulich fiel auf, daß Brigadegeneral Günzel,
im Gegensatz zu Martin Hohmann und so vielen anderen, ganz und gar auf irgendwelche
"Distanzierungen" verzichtete, sondern ausschließlich seine klare
und direkte Sicht der Dinge und momentanen Zustände wiedergab. So betonte
er auch, daß Patrioten in der heutigen CDU keine Chance mehr hätten
(hatten sie das jemals? -die Red.), und diesen
deshalb nichts anderes mehr übrig bliebe, als sich eine neue politische
Heimat bzw. neue Partei zu suchen! Wie immer bei solchen
Anlässen im antifa-"autonomen" Göttingen, durften die üblichen
Betroffenheits- und "Moral"kundgebungen natürlich auch dieses mal nicht
fehlen, und so hatten die Jüdische Gemeinde und der DGB gemeinsam eine
Protestkundgebung unter dem leicht dümmlichen Motto "Keinen Raum dem
Antisemitismus! Gegen Nationalismus und Geschichtsrevisionismus!" in der
Nähe des Holzmindaer Burschenschaftshauses angemeldet. Bereits zwei
Tage zuvor waren dort zwei Fensterscheiben von Linksidioten eingeworfen worden. |
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| 24.11.2004 |
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