Wintersonnenwende 2004


Am vergangenen Wochenende feierten unweit von Göttingen 50 – 60 junge Deutsche die traditionelle Wintersonnenwende, wie dies schon seit Jahrtausenden der Brauch unserer Ahnen war.

Wie jedes Jahr wurde ein großer Holzhaufen aufgeschichtet. In Zweierreihen stellten sich die jungen Menschen auf und erhellten mit ihren Fackeln die rabenschwarze Nacht. Der Fackelzug wurde von zwei Standarten angeführt und die Deutschen schritten durch die Dunkelheit, bis sie schließlich einen großen Kreis um die Feuerstelle schlossen.

Ein Kamerad rief alle Himmelsrichtungen auf, wonach jeweils ein Fackelträger aus dem heiligen Kreis hervortrat und einen Feuerspruch rief, der im Wald durch das schallende Echo mehrmals seine Wiederholung fand. Dann schlossen sie den Kreis wieder, indem sie zurücktraten.

Zwei Kameraden hielten eine feurige Rede zu den Sonnenwenden. Es wurde eine Bilanz des zurückliegenden Jahres gezogen, welche wieder hoffend nach vorne schauen läßt. Trennendes wurde überwunden und alle haben nur ein gemeinsames Ziel vor Augen: Die Befreiung Deutschlands von allem Joch, jeglicher Schmach und die Rückkehr eines deutschen Deutschlands in Frieden und Freiheit!

Aus den letzten 2000 Jahren deutscher Geschichte wurden Geschehnisse geschildert, aus denen hervorgeht, daß die Deutschen immer, wenn sie einig waren, jeder Übermacht trotzten und jede Not überwunden. Hervorgehoben wurde zum Beispiel die Varusschlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9, wo die germanischen Stämme unter Anführung Arminius‘, also Hermann dem Cherusker, dem Imperium Romanum an ein weiteres Vordringen und die Eroberung Germaniens hinderten und dort die römischen Legionen vernichtend schlugen. Eine Geschichte, die jung und alt anspricht. Sie kann uns beim Ringen um die Erhaltung von Volk und Identität Wege weisen und das Wissen gehört deswegen in jede Familie!

Weitere Ausführungen, u.a. zum Dreißigjährigen Krieg (1618-1648), die „Preußenkriege“ und des zweiten Dreißigjährigen Krieges (1914-1945), folgten. Das Lied „Flamme empor“ erklang und alle Anwesenden schworen „am Flammenaltare Deutsche zu sein“. Weiteres deutsche Liedgut folgte und endete mit dem Bekenntnis zu Deutschland, mit dem Lied der Deutschen: Deutschland über alles!

Deutschland, Deutschland über alles,
über alles in der Welt,
wenn es stets zum Schutz und Trutze
brüderlich zusammenhält.
Von der Maas bis an die Memel,
von der Etsch bis an den Belt.
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles in der Welt.

Damit endete die Zeremonie und die Germanen wärmten sich mit Bratwurst, Met und Glühwein wieder auf und feierten mit einem deutschen Lied auf den Lippen das höchste deutsch- germanische Fest weiter. Doch immer in dem Wissen: UNS GEHT DIE SONNE NICHT UNTER!

Flamme empor!

Hütet der Sonnwend' heilige Glut

Hütet der Sonnwend' heilige Glut,
Die unter der Asche noch glimmt.
Nimmer verzage der trotzige Mut,
Der des Volkes Zukunft bestimmt.

Möge auch walten finstere Nacht;
Wilde Stürme umbrausen den Herd.
Wütend umtoben entfesselte Macht,
Die des Geistes Flammen begehrt.

Bewahret den Funken eigener Kraft;
Scheint auch geschwunden das Glück,
Daß nur die Hand nicht erschlafft
Zu bezwingen doch hartes Geschick.

Fordert nur mutig das ewige Recht,
Das der Teilung unsägliche Schand
Ein Ende macht im neuen Geschlecht
Nur EIN VOLK, im gemeinsamen Land!

Bewahret des Glaubens mächtige Glut
Da sich neiget die Sonne zur Wende,
In aller Herzen brennt es und Blut
Volk mach der Knechtschaft ein Ende!

Karl Leipert

J.W.
NPD Göttingen - Regionales
 19.12.2004