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Zum Wohl der Jugend... |
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| Von unserem Stützpunkt
Osterode erreichte uns folgender Beitrag aus der Harzregion: Bad Lauterberg. Wie die Tageszeitung "HarzKurier" in ihrer heutigen Freitagsausgabe (20.08.04) berichtet, wurde letzten Montag durch den Verwaltungsausschuß der Stadt Bad Lauterberg in einer nichtöffentlichen Sitzung der Wegfall des Dienstpostens des Stadtjugendpflegers, der Frauenbeauftragten sowie zwei weiterer Mitarbeiter beschlossen. Durch die Kündigung des Stadtjugendpflegers dürfte die öffentliche Jugendarbeit in der Stadt zum Erliegen kommen, hieß es bei der Abschlußfeier der Ferienpaßaktion. Auch wird vermutet, daß es in Zukunft keine Ferienpaßaktionen mehr geben wird. ++++++++++++++++++++++ Nun, daß es wieder ein paar deutsche Arbeitslose mehr zu beklagen gibt, ist nichts Besonderes mehr, sind derartige Meldungen doch schon alltäglich und werden es dank der hervorragenden Beschäftigungs-, Sozial-, Zuwanderungs- und sonstigen Politik unserer renommierten Parteien auch auf längere Sicht noch bleiben. Machen wir uns doch nichts vor... Erschreckend und von besagten Parteien total verantwortungslos betrachte ich hingegen die Jugendpolitik, die in unserer Gemeinde (wie allerdings in der ganzen Republik) in den letzten Jahren betrieben wird. Gerade der deutschen Jugend sind nach und nach vernünftige und sinnvolle Freizeitangebote genommen worden, ja, die deutsche Jugend wird immer mehr sich allein überlassen. Zudem verschlechtert sich auch deren direktes soziales Umfeld in zunehmendem Maße durch Arbeitslosigkeit der Eltern. Wen kann es also noch wundern, wenn diese Jugendlichen "auf die schiefe Bahn" geraten. Wenn sie aus Frust und Langeweile mit dem "Saufen" beginnen? Wenn sie sich "herumprügeln"? Wer kann es ihnen verdenken, wenn sie zur Finanzierung von "Spielhallen" oder ihrer - selbst von der Bundesregierung bereits bemerkten - Trinksucht, Diebstähle, Einbrüche und wer weiß, was noch alles für Straftaten begehen? Und wer trägt die Schuld? Nein, sicherlich nicht die Jugendlichen... Wie geht es nun weiter? Wie wird mit den Betroffenen verfahren? Nun, da macht man es sich sehr leicht! Die Jugendlichen, welche saufend, randalierend und ohne Perspektive umherirren, werden, um ja jegliche Verantwortung von sich zu weisen, schnellstmöglich in die "rechte Ecke" geschoben. Als Nazis und Rechtsextreme (*) werden sie betitelt. Ist ja auch einfach, schlägt man doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: 1.) Die rechten Parteien sind schuld am Niedergang der deutschen Jugend, da rechtes Gedankengut diese Jugend verwirrt hat und 2.) dadurch wird die eigene Unfähigkeit gegenüber diesen Jugendlichen abgeschoben. Und die Masse glaubt das noch... (*) Anmerkung der Göttinger Schriftleitung: Wenn sich allerdings einige der besagten Jugendlichen dazu entscheiden, ihre Zeit in "linken" Jugend"gruppen" und -subkulturen totzuschlagen, erfahren diese natürlich grundsätzlich deutlich mehr Verständnis und Mitgefühl von unseren Medien, denn in zerfledderten Kleidern mit "No Nazis"-Aufnähern und Ohr-, Maul-, Brust- und Nasenringen ist man ja immerhin nach Ansicht unserer herrschenden Meinungsmacher auf dem richtigen Weg. Zumindest auf dem richtigen Weg, um keine Gefahr mehr für unsere etablierten Gutmenschen-Geldmonster darzustellen. Gedankt wird solch' eine Art der Unterwerfung aber selbst diesem charakterschwächsten Teil unserer deutschen Jugend in der Regel nicht, sondern man lässt auch diese getrost verkommen (man braucht sie ja!) und schlußendlich verrecken. Aber nicht mit mir, Herrschaften! Daß gerade wir es sind, die der deutschen Jugend wieder eine Zukunft aufbauen werden, das mag Ihnen passen oder nicht - da kann noch so viel Lügenpropaganda von den "Gutmenschen", ja, von "Ihnen", verbreitet werden, wir werden nicht aufgeben. Am Ende siegt doch die Wahrheit... Abschließend stellt sich mir noch die Frage: Wird ab Januar 2005 vielleicht ein "langzeitarbeitsloser" Kellner für 1 oder 2 T€uronen pro Stunde die Stelle des Stadtjugendpflegers übernehmen? Wundern würde es mich nicht! Na, warten wir' s mal ab... |
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| Carsten Steckel |
20.08.2004 |
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