Die seltsamen Wege des Innenministeriums

In den frühen Morgenstunden des 17. Februars 2010 bekam ich, Andreas Sinsch, Besuch vom Innenministerium des Landes Niedersachsen. Die Herren Meyer-Kowski und Lange kamen mit dem Anliegen, dass meine Frau bzw. Lebensgefährtin bedroht werde. Und nach einem kurzen Wortwechsel wurde sehr schnell deutlich, dass hinter ihrer Absicht, meiner Lebensgefährtin Schutz anzubieten, noch ein ganz anderer Hintergrund steckte.

Auf einmal wollten die Herren von mir Informationen über die Kameradschaft Northeim erhalten.

Komisch: der Schutz der Bürger der BRD liegt doch sowieso in der Hand der Polizei, die dem Innenministerium direkt unterstellt ist. So war ich doch sehr verwundert, dass ich als Gegenleistung für diesen Schutz Informationen preisgeben sollte. Nun ja, was soll man dazu sagen - am Besten, man denkt sich seinen Teil dazu...

Ich wies daraufhin, dass ich NPD-Unterbezirksvorsitzender sei und somit keinerlei Informationen über die Kameradschaft Northeim hätte. Doch dies schien die Herren vom Innenministerium keineswegs zu interessieren, und so verwiesen sie drauf, dass ich ja guten Kontakt zu Thorsten Heise pflegen würde. Darauf erwiderte ich, dass ich Herrn Heise ja als Bundesvorstandsmitglied der NPD kenne und somit der Kontakt ja wohl keinerlei strafrechtliche Relevanz habe. Die Beamten, sofern es denn welche waren, konfrontierten mich dennoch mit haltlosen Vermutungen ihrerseits zur Person Thorsten Heise, doch ich ging darauf nicht ein und verwies sie zur Tür.

Zum Abschluss des Gespräches teilten sie mir noch mit, dass sie mir ein paar Tage Bedenkzeit geben würden und mich dann noch einmal aufsuchen würden.


Was will ich mit diesem Bericht sagen? Hm, die Frage ist nicht, was will ich damit sagen, sondern was will das System uns damit sagen ?!

Ich fasse das in Stichpunkten mal zusammen:

  • Meinungsfreiheit klingt gut, doch existieren tut sie nur auf dem Papier (und das ist ja bekanntlich geduldig)

  • das Innenministerium, das ja in der Öffentlichkeit immer vorgibt, den Schutz der Bürger zu gewährleisten, verlangt nun auf einmal eine Gegenleistung

Fakt ist einfach mal, dass Steuergelder dafür verschwendet werden, politisch aktive heimatverbundene Deutsche zu diskreditieren und zu bespitzeln.

Doch anstatt sich mit unseren Argumenten auseinanderzusetzen versuchen sie, zu spalten und zu hetzen.

Ich rufe alle selbst denkenden Mitbürger auf, endlich die Augen zu öffnen, sich ihres Verstandes zu bedienen und zu erkennen, wohin dieses System uns führen will.

Freiheit ist nicht das, was wir im Moment besitzen, sondern das Gut, worum wir kämpfen, es wieder zu erlangen.


Andreas Sinsch NPD Göttingen - wir über uns
 04.03.2010