Erlebnisse eines Demonstranten

Bericht eines deutschen Arbeiters über die Teilnahme an einer Demonstration der NPD.

Als ich hörte, dass die NPD dafür demonstrieren möchte, dass jeder Deutsche eine Arbeit hier in seinem Land bekommt, um seine Familie versorgen zu können, war ich davon sehr begeistert. Ich fuhr am 24. Mai nach Hannover, um mich der NPD anzuschließen. Dort wurde ich von den NPD-Leuten herzlich begrüßt, und sie freuten sich, dass wieder ein Deutscher mehr aufgewacht war.

Da ich noch nicht so oft an Demos teilgenommen hatte , wusste ich natürlich auch nicht, was es für lächerliche Auflagen für Deutsche gibt. Es sollte ein Tag mit einer Überraschung werden, an den ich mich noch lange erinnern werde.

Da ich von einem kleinen Dorf komme und den Trubel in der Großstadt nicht gewöhnt war, wunderte ich mich über die vielen deutschen Polizisten. Einige von ihnen hatten in Ihren Polizeiautos USA-Fahnen und guckten mich sehr böse an. Dann sah ich auf einmal, wie zwei von den Polizisten auf mich zeigten und auf mich zukamen. Natürlich wusste ich in diesem Moment nicht, was die von mir wollten. Es stellte sich dann heraus, dass ich meine Stiefel, die ich anhatte, die aber kaum zu sehen waren, da meine Hose darüber ging, ausziehen sollte. Sie behandelten mich wie einen Verbrecher, durchsuchten mich nach irgendwelchen Sachen, vermutlich Waffen oder so. Die Stiefel musste ich über den Schultern tragen und dann so marschieren. Als der
Demonstrationszug losging und ich ebenfalls mit meinem Stiefeln über der Schulter losmarschierte und beobachtete, wie Ausländer und politische Gegner dort mit Rucksäcken, Flaschen, mit Masken vermummt, mit großen Hunden, Stöcken usw. standen und dann auch noch auf uns schmissen, zog ich schnell meine Stiefel an, um Verletzungen von mir abzuwenden.

Ich ahnte in diesem Moment nichts Böses, doch dann griffen mich zwei Polizisten von hinten unter die Arme und zogen mich aus dem Demonstrationszug raus. Sie grinsten hinterlistig und meinten, dass ich gegen die Auflagen verstoßen hätte, weil ich meine Stiefel angezogen habe. Ich ging davon aus, dass sie mich auf die Wache oder in einen Polizeiwagen bringen würden. Innerlich bekamm ich ein komisches Gefühl und spürte, dass das diese Polizisten mit der Amifahne sein könnten und irgendeine Schweinerei vorhaben könnten. Ich fragte nach ihren Namen und Einheiten,
daraufhin lachten sie nur und schubsten mich in die Reihen der politischen Gegner und aufgehetzten Ausländer. Wie das ausging, kann sich jeder denken: die traten mich und schlugen auf mich ein. Ich konnte, da ich lange Beine habe, mich dann davonmachen.

Die Entscheidung, was wir mit solchen Strolchen machen, überlasse ich dem deutschen Volk, wenn wir bald unser Land wieder selbst regieren. Deutsche, habt Mut und kommt trotzdem zu unseren Demos! Ich habe mir von Kameraden bestätigen lassen, dass ein anständiger Polizist so etwas nicht macht, und das eine Ausnahme war. Sie hätten mich festnehmen müssen oder in Sicherheit bringen. Auf weiteren Demos, auf denen ich später war, habe ich festgestellt, dass die meisten Polizisten sehr korrekt sind. Ihre Kollegen, die mich dem Mob auslieferten, sind für mich Strolche, denn als Polizisten kann man die nicht bezeichnen.
H. E.
 03.10.2003