Rudolf Heß – Gedenkmarsch am 16.8.2003 im bayrischen Wunsiedel

Erlebnisbericht

Am Morgen des 16. August ging es ganz früh mit dem Reisebus gen Süden. Ziel war das idyllische Städtchen namens Wunsiedel. In diesem Ort liegt nämlich der Stellvertreter Adolf Hitlers, Rudolf Heß, begraben, der, nachdem er über Schottland mit dem Fallschirm abgesprungen war, um mit der britischen Regierung Friedensverhandlungen zu führen, 46 Jahre Kerkerhaft zu erdulden hatte und letztendlich von englischen Agenten im „Kriegsverbrecher“-Gefängnis kaltblütig ermordet wurde!

Dieser Mord ist durch zahlreiche  Fakten eindeutig bewiesen! Aber heute wird dieser Mord totgeschwiegen, abgestritten und die Person Heß kriminalisiert und verächtlich gemacht. Von Selbstmord ist die Rede. Lächerlich!

Rudolf Heß war der letzte Entlastungszeuge Deutschlands und Ankläger der Alliierten Kriegstreiber gewesen. Alle größeren und wichtigen Reichsregierungs- und Militärführungspersonen wurden in Nürnberg kurz nach dem Kriege schon ermordet! Und da auch ein Mord nach 46 Haft ein Mord ist und ein Mord bleibt, war er auch für uns ein Pflichttermin, der 16.8.2003 in Wunsiedel.


Gegen 10 Uhr erreichten wir die uns wohlbekannte Polizeisperre und fuhren geradewegs in eine lange, lange Schlange von unzähligen Fahrzeugen, die alle zu den Trauermarschteilnehmern gehörten. Nach fast 2 Stunden war dann auch unser Reichsbus durch, nachdem wir von einer kleinen Handvoll Staatsdienern, die sich unverschämt viel Zeit ließen, kontrolliert und durchsucht worden waren. Die lange Wartezeit sowie der Einsatz von nur ganz wenigen Polizisten an den Kontrollpunkten (obwohl garantiert kein Mangel an Ordnungshütern bestand) war ganz klar Taktik und ist vermutlich von „oben“ befohlen worden, um uns nach gescheitertem Verbot noch Steine in den Weg zu legen. Wir nahmen es mit Humor.

Jetzt ging es mit dem Bus zum Veranstaltungsort durch Wunsiedel. Vorbei an zahlreichen Schaulustigen, welche sehr interessiert dreinschauten und uns in jedem Fall nicht unbedingt böse gesonnen erschienen. Ja, eher im Gegenteil!

So kamen wir an und uns erwarteten schon tausende Kameraden, die - man sah es an den Nationalfahnen - aus ganz Europa angereist waren. Ein herrlicher Anblick, dieses bunte Fahnenmeer! Ja, es war gewaltig, zu sehen, wie jung und alt, aus allen Schichten und aus so vielen Ländern sich hier wegen einer Gesinnung trafen. Dies läßt auf die Zukunft doch noch hoffen. Wir kämpfen alle gemeinsam um unser Europa! Aber kein Europa einer Einheitskultur und einer Einheitsrasse. Nein, wir wollen ein Europa der Vaterländer! Wir wollen unsere Einmaligkeit, die Vielfalt der Völker, uns nicht nehmen lassen von weltfremden, unmenschlichen, raffgierigen Mächten.

Wir mischten uns mitten unter das „Volk“ und genossen die großartige Atmosphäre. Ein paar Liedermacher spielten von einer kleinen Bühne aus ihre Lieder. Egal ob deutsch, schwedisch oder welche Sprache auch immer, die Lieder drehten sich zumeist um Rudolf Heß und unsere schönen Länder. Aber auch Volkslieder wie das allseits bekannte und gern gesungene Lied vom Westerwald. Schade, daß so wenige mitsangen. Ihr kennt doch den Text!

Von mehreren Freiheitskämpfern verschiedener Nationalitäten wurden noch Reden gehalten. Da sich durch die schikanösen Polizeikontrollen der Beginn des Trauermarsches noch hinauszögerte, hatte man noch Zeit genug, um sich das Städtchen etwas genauer anzusehen. So kam man auch schnell mit den Bürgern von Wunsiedel ins Gespräch. Ich war mehr als überrascht, als uns von einem älteren Mann viel Glück gewünscht wurde und er noch versicherte: „Jungs, macht weiter so! Eure Zeit wird kommen!“. Naja, „die Alten“ sind ja doch noch von einem anderen Schlag.

An dieser Stelle soll noch erwähnt werden, wie der „Protest“ einiger weniger bürgerlicher, aufgehetzter, „image“besorgter Zeitgenossen aussah: Sie hängten sich ein Plakat mit der intelligenten Aufschrift „Bunt statt braun“ in ihr Fenster. Toll! Aber sie hatten recht: Wunsiedel war wirklich bunt! Doch die „Bunten“ waren wir! Wir mit unseren vielen Länderfahnen.

Es wurde langsam Zeit und wir gingen zurück. Man unterhielt sich noch mit so manchem Kameraden bzw. mit Kameradinnen. Eine Schwedin bat uns noch um ein Foto mit uns drauf, „für zu Hause“. Wir fühlten uns natürlich geschmeichelt... es muß gesagt werden, daß wirklich viele hübsche Mädels vor Ort waren!

Jetzt kam Bewegung in die Bewegung. Es sollte nun endlich losgehen, die Kameraden formierten sich, das heißt, richtig formieren ging nicht, da geordnete Reihenbildung sowie Gleichschritt wie immer von den Behörden verboten worden war. Der Bürger sollte ja eine sich tummelnde Meute sehen, wie z.B. bei den „Anti“-Faschisten, denen es im Gegensatz zu uns an Disziplin fehlt. Dennoch sah es beeindruckend aus, als sich langsam der riesige Zug in Bewegung setzte. Vorher wurden die Transparente augerollt, dahinter jeweils die Fahnen. Schön!
Rudolf-Hess-Marsch 2003
Schweigend und andächtig ging es durch die Wunsiedeler Straßen. Kein Piep war zu hören. Die Bürger standen an den Seiten. Kaum Polizei zwischen ihnen und uns. Sie filmten, fotografierten, sahen sich, ebenfalls in respektvolles Schweigen gehüllt, den Trauermarsch an. Es war gigantisch! Man bekam fast eine Gänsehaut. Ist man doch sonst ganz anderes gewohnt. Wie oft wurden wir mit fliegenden Flaschen und Steinen begrüßt ?! Hier stand die junge Mutter mit ihrem Mann und dem Kind an der Hand und sahen uns zu. Mit freundlicher Miene und berechtigter Weise ohne Angst.

Erst gegen Ende des Trauermarsches bekam man das Gesindel zu Gesicht: Vollgekiffte, alkoholisierte Kinder und Jugendliche in ein bis zwei Nebengossen riefen ihr übliches „Nazis raus“, „Deutschland verrecke“ und „wir scheißen auf Heß‘ Grab“. Natürlich riefen sie dieses gut versteckt hinter mehreren Reihen von Polizeibeamten. Ein Subjekt der erfolgreichen Umerziehung trug gar ein T-Hemd mit dem Spruch: „Ich bin Abschaum und Dreck“...diese Koprogen-Kreatur hatte wohl unser aller Mitleid verdient!

Doch von allem unberührt marschierten wir schweigend an unseren „Gegnern“ vorüber. Unsere Verachtung haben sie so oder so! Aber sie waren das Wort nicht wert, welches die Ruhe der Ehrdarbietung an Rudolf Heß unterbrochen hätte. Auch asiatische Ausländer waren zugegen und ließen sich die Unverschämtheit nicht nehmen, gegen uns Deutsche Stellung zu beziehen.
Selbstverständlich war der größte Teil der „aufständigen Anständigen“ nicht aus Wunsiedel, sondern Angereiste! Es gab Bürger, die so empört waren, daß sie auf diese Schreihälse losgingen und nur durch die Polizei daran gehindert werden konnten, ein paar Maulschellen zu verteilen. Ruhig und ohne weitere Zwischenfälle traf der Trauerzug wieder auf dem Kundgebungsplatz ein. In einem riesigen Kreis um den Bühnenwagen endete der Marsch, d.h., man mußte beständig aufrücken, da immer noch nicht alle Kameraden da waren. So lang war der Zug!

Jürgen Rieger, der Veranstalter, begann nun mit einer mitreißenden Rede und sprach jedem Teilnehmer aus dem Herzen. Er ging nochmal auf den Fall Heß ein. Er rügte den Bürgermeister von Wunsiedel und andere Marionetten dieser sich langsam selbst auflösenden Regierung, da jene wie immer mit allen Mitteln versucht hatten, unseren Heßmarsch zu verhindern. Nach dem Singen des Deutschlandliedes wurde die Veranstaltung für beendet erklärt. Rund viertausend Teilnehmer wurden gezählt! Es war eine atemberaubende Veranstaltung!

Die Presse log natürlich wieder und stellte uns in ein schlechtes Licht. Von ca. 70 Verhaftungen war die Rede. Verhaftungen u.a. wegen angeblich verbotener Abzeichen und Waffenfunden. Natürlich wird es sich bei der Zahl um „Rechte“ und „Linke“ handeln! Und es muß gesagt werden, daß für die Heßteilnehmer ein Reservebenzinkanister, eine Nagelfeile, eine auf der Kleidung getragene Zahlenkombination oder auch eine „falsche“ CD oder Ähnliches bereits ein Verhaftungsgrund sein kann!

Aber trotz alledem und alledem: Wunsiedel, wir sehen uns wieder, wenn es wieder heißt: RUDOLF HESS – DAS WAR MORD!

Deutsche seid Brüder – Reicht euch die Hand – Alle für Deutschland!


Daten:
  • Rudolf Heß flog am 10.Mai 1941 allein nach England, um den Weltkrieg zu verhindern.
  • Völkerrechtswidrig wurde der Parlamentär des Deutschen Reiches inhaftiert.
  • Alle wichtigen Akten im Fall Heß unterliegen bis zum Jahre 2017 in England der Geheimhaltung. WARUM?
  • Als seine Freilassung bevorstand, wurde Rudolf Heß vom britischen Geheimdienst in Berlin-Spandau als 90jähriger (!) Gefangener ermordet
  • Seitdem wird geschwiegen, doch nicht von uns!
J. W.
 24.08.2003