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Satirisches: Die Wahrheit über die Schlacht
im Teutoburger Wald |
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Folgende Satire wurde am 11. Mai von Jugend-Wacht veröffentlicht. Die Wahrheit über die Schlacht im Teutoburger Wald Eine wissenschaftlich hochinteressante Analyse der tragischen und ewig unvergeßlichen Geschehnisse im Jahre 9 nach Christi wurde der Redaktion freundlicherweise von Univ. Prof. em. Mag. Dr. E. E., Universität Wien, zwecks Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. ***************************************************** Vorwort Von Professore Dottore Guiseppe Mafiosi, Universität Palermo und Prof. Dr.Dr.Dr. Baruch Hinkelstein, Havard University Noch heute, fast 2000 Jahre nach diesem fürchterlichen Morden und Abschlachten in den dunklen Niederungen des Teutoburger Forstes, dieser entsetzlichen und unverständlichen Bluttat an unschuldigen römischen Bürgern (es sollen nach neuesten Erkenntnissen auch einige Kohorten jüdischer Zivildiener dabei gewesen sein), erfüllt uns diese unverständliche barbarisch-faschistische Tat, begangen von germanischen Bestien, mit grenzenlosem Entsetzen und tiefster Abscheu. Das hervorragende Werk von Herrn Univ. Prof. em. Mag. Dr. E. E. zeigt uns schonungslos die Tatsachen auf, entlarvt und widerlegt mit wissenschaftlicher Akribie den Mythos eines angeblichen Abwehrkampfes der germanischen Meuchelmörder und Räuber. Wir beglückwünschen die Universität Wien, die aus ihren altehrwürdigen Gemäuern einen Historiker mit derartigem Durchblick hervorgebracht hat. Man kann dieses Werk mit Fug und Recht als Jahrhundertwerk bezeichnen. Universitäten Palermo und Havard im Juni 1998. ***************************************************** Nach langjährigen wissenschaftlichen Recherchen und auf Grund der Auswertung allerneuester historischer Erkenntnisse ist mir und meinem Assistenten, Hr. Univ. Doz. Dr. Bruno Fälscher, der eindeutige Nachweis geglückt, daß die Geschichte der UNO und EU wesentlich älter ist, als bisher weitläufig angenommen, ja sogar bis in die Antike zurückreicht. Mit diesen unumstößlichen und durch meine Arbeit bewiesene Tatsache im Hintergrund müssen wir nun sogar daran gehen, die Geschichte vollkommen neu zu schreiben! Ausschlaggebend für diese epochale Erkenntnis waren meine Arbeiten im Zusammenhang mit der Schlacht im Teutoburger Wald 9 nach Christi. Entgegen allen bisher anders lautenden und entstellenden Überlieferungen hatte das damalige Vorgehen von drei römischen Legionen im Raume des Teutoburger Waldes keinerlei militärische Hintergründe, sondern fand einzig und allein aus humanitären Überlegungen statt. Rom führte damals den Vorsitz im sogenannten "Imperium Romanum", dem antiken Vorgänger der heutigen EU bzw. UNO. Der Begriff "Imperium Romanum" wird heute von faschistoiden Historikern völlig mißdeutet und hat mit dem späteren Kunstnamen "Imperialismus" rein gar nichts zu tun. Besagtes "Imperium Romanum" war im Prinzip nichts anderes als eine völkerverbindende, überstaatliche und uneigennützige Organisation freier und souveräner Staaten. Im Jahr 9 n.Chr. faßte man in Rom, das damals den Vorsitz führte, den einstimmigen Beschluß (China war damals noch nicht in dieser völkerverbindenden Organisation vertreten), behufs friedenserhaltender und humanitärer Maßnahmen, sowie zur Wiederherstellung der Demokratie, Friedenstruppen unter dem Oberbefehl des EU-Kommissar (damals IR-Kommissar [1]) Quintilius Publius Varus in den Norden Germaniens zu entsenden. Die dafür vorgesehen Truppen in Stärke von etwa drei internationalen Legionen (Brigaden), waren nur äußerst leicht bewaffnet. Die Waffen wurden nur zur eventuellen Abwehr von wilden Tieren wie beispielsweise Wölfe, Bären, Adler, Elche, Ringelnattern, Ameisen und Stechmücken mitgeführt, von denen es in den damaligen Urwäldern Germaniens nur so wimmelte. Das Gros der Einheiten bestand lediglich aus Sanitätstruppen und Zivildienern, die völlig unbewaffnet waren. Die angeblichen römischen Kavallerieverbände waren überhaupt nicht vorhanden. Die Pferde wurden lediglich dazu eingesetzt, Medikamente, Nahrungsmittel und Sanitätszelte mitzuführen. Damit ist eindeutig die Lüge widerlegt, daß die Friedenstruppe von offensiver Reiterei (Kavallerie) unterstützt worden sei! Einer der Hauptgründe der damaligen Intervention der römischen Friedenstruppen war es auch, der medizinisch hoffnungslos unterversorgten und notleidenden Bevölkerung Germaniens dringend benötigte Medikamente und Lebensmittel für die armen Kinder und die gebrechlichen Alten auf diesem Wege zukommen zu lassen! Ich selbst nahm mit einem ausgewählten Team von mehreren hochqualifizierten Historikern und Archäologen an etlichen schwierigen Ausgrabungen im Gebiet des Teutoburger Waldes teil. Was wir fanden, bestätigte unsere Theorie hundertprozentig: unter dem Heidekraut und Erdschichten fanden wir - teils unversehrt - Unmengen von Ampullen mit Aspirinum (der antike Vorgänger des heutigen Schmerzstilmittels Aspirin), Ampullen und Amphoren mit Penicilinum und Insulinum (heute Penizillin und Insulin), sowie unzählige Packungen mit Contra Populos (Antibabypillen), die allesamt die lateinische Aufschrift trugen: "Care Germania". (Praktisch ein antiker Vorgriff auf die US-Care-Pakete unserer uneigennütziger Befreier vom menschenverachtenden und tierischen Nazi-Joch nach dem Zweiten Weltkrieg.) In tieferen Erdschichten fanden wir teils noch gut erhaltene chirurgische Geräte wie z.B. Skalpelle, Rillensonden und Gebärmutterzangen. Trotz mehrmaligen und genauen Untersuchen dieser Erdmassen stießen wir auf keine einzige römische Waffe. (Außer einen kleinen Dosenöffner: "made in Hongkong"). Dies alles ist letzter und unwiderlegbarer Beweis dafür, daß die damalige internationale Intervention im Norden Germaniens nur und ausschließlich friedlichen und humanitären Zwecken gedient hat! Aber bevor diese internationale und uneigennützige Hilfsorganisation zur Befreiung der Germanen und zur Linderung der ärgsten Not tätig werden konnte, kam es zum schaurigen Blutbad und schrecklichen Genozid. Im Vorjahr wurden uns aus finsteren Archiven des Vatikans seitens eines Angehörigen der Congregatio Fidei (Glaubenskongregation; früher Inquisition), Mon Signiore Peppo Schwindlinger (dem wir für seine überaus hervorragende wissenschaftliche Mitarbeit an dieser Stelle sehr danken), uralte Dokumente in verschlüsselter Runenschrift zugänglich gemacht, die wir auf Grund der C-14 Methode eindeutig auf das Jahr 9 n.Chr. datieren konnten. Der hochbrisante Inhalt dieser Zeitdokumente verschlug sogar uns erfahrenen Historikern die Sprache. Ich gestatte mir nun, diese Dokumente unglaublichen Inhalts der Wissenschaft, der akademischen Öffentlichkeit, ja der Weltöffentlichkeit, in kurzer und verständlicher Form vorzustellen. Folgende Fakten aus den alten Dokumenten des Vatikans sind für den Abschluß meiner wissenschaftlichen Arbeiten relevant: Faktum No.I: Mehrere Dokumente und Aktenvermerke des Stammes der Cherusker aus denen eindeutig hervorgeht, daß der Teutoburger Wald vor Christi Geburt gar nicht in dieser Form vorhanden war, sondern vielmehr extra dafür angepflanzt wurde, die römischen Friedens- und Hilfstruppen in heimtückischer und feiger Weise in einen Hinterhalt zu locken. Faktum No.II: Die durch germanische Propaganda (Flugzettel, Postwurfsendungen etc.) im Imperium Romanum permanent verbreitete Lüge, daß es sich bei den germanischen Stämmen um friedliche Bauernsippen handele und nicht - wie es der historischen Wahrheit entspricht - um barbarische Militaristen übelster Art und Unterdrücker friedliebender Völkerschaften. Faktum No.III: Ein noch sehr gut lesbares Dokument, unterzeichnet mit "Hermann", dem damaligen Führer der barbarischen Cherusker mit dem Titel "Häuptlingsbefehl", datiert vom Jahre 9 n.Chr., (Monat und Tag sind leider unleserlich), beinhaltend den Angriffsbefehl auf das wehrlose und friedliebende römische Imperium und die friedliebenden und fast unbewaffneten internationalen römischen Hilfs-Legionen im Teutoburger Wald. Entsprechend der wissenschaftlichen Gründlichkeit bringe ich einen Auszug dieses Angriffsbefehles in Kurzform: "Rom hat nun heute Nacht erstmals auf unserem eigenem Territorium auch mit bereits regulären Truppen angegriffen. Seit 5 Uhr 45 Sanduhrzeit wird nun zurückgeschossen! Von nun ab wird Pfeil mit Pfeil, Speer mit Speer vergolten. Wer mit dem Schwerte kämpft, wird mit dem Schwerte bekämpft. Wer sich von den Regeln einer humanen Kriegsführung entfernt, kann von uns nichts anderes erwarten. Ich werde diesen Krieg - ganz gleich gegen wen - solange führen, bis die Rechte der Cherusker gewährleistet sind." gez. Hermann (Häuptling und Kanzler) Mit diesen unwiderlegbaren Fakten sind eindeutig die verdammenswürdigen Tatbestände zur "Vorbereitung eines Angriffskrieges" und zum "Völkermord" wissenschaftlich und juristisch vor der Nachwelt für ewige Zeiten erwiesen! Das sinnlose Dahinschlachten und die Niedermetzelung der unschuldigen und fast unbewaffneten römischen Friedenslegionen nahm nicht viel Zeit in Anspruch. Auch wurden seitens der cheruskischen Mordschergen nicht viele Gefangene gemacht. Die wenigen Gefangenen, die gemacht wurden, sind später gegen ein exorbitantes Lösegeld an Rom verkauft worden. Der weise Rats-Vorsitzende des römischen Imperiums, Gutmensch und Philanthrop Kaiser Augustus, in einer äußerst bescheidenen Schrebergartenhütte am Rande eines Arbeiterviertel Roms wohnend, hegte jedoch keinerlei Rachegedanken gegen die Germanen östlich des Rheins. In seiner grenzenlosen Güte und Barmherzigkeit beschloß Augustus, fürderhin den deutschen Rhein tunlichst nicht mehr von internationalen Friedenstruppen überschreiten zu lassen. Ich und mein wissenschaftlicher Mitarbeiterstab sind der felsenfesten Überzeugung: Hätte es damals schon Flugzeuge gegeben, hätte Augustus in der Folge sicherlich per Fallschirm Hilfsgüter über Germanien abwerfen lassen. (Siehe die US-Luftbrücke in Berlin in den fünfziger Jahren) Fazit: Letztlich stehen wir nicht an, vor den damals unschuldig Dahingeschlachteten und Niedergemetzelten unser Haupt in tiefster Ehrfurcht zu beugen und um Verzeihung und Vergebung zu winseln. Zur wissenschaftlichen Wiedergutmachung unterbreiteten wir den Vorschlag, den damaligen Oberbefehlshaber, Herrn Generalkommissar Quintilius Publius Varus, in Oslo posthum zum Friedensnobelpreis vorzuschlagen. Er würde sich hier nahtlos bei späteren Friedensaposteln wie beispielsweise Henry Kissinger oder Ho Chi Minh einreihen lassen. Die finanzielle Seite zur Wiedergutmachung und Linderung der Not der trauernden Hinterbliebenen wäre Sache der öffentlichen Hand Deutschlands und Österreichs als legitime Nachfolgestaaten des ehemaligen Germaniens. Auch die Schweiz müßte in diesem Zusammenhang zur Kasse gebeten werden, da mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, daß die Cherusker dort - damals war es die neutrale römische Provinz namens Helvetien - umfangreiche Konten unterhalten haben, sowie geraubtes Römergold aus von unschuldigen Opfern eingeschmolzenen Zahnprothesen und güldenen Brillenfassungen bestehenden Goldbarren in unterirdischen Bankverliesen am Rütli und Vierwaldstätter See angehäuft hatten. Ich danke nochmals mir und meinen Mitarbeitern Univ. Prof. em. Mag. Dr. E. E., Universität Wien. [1] Imperium Romanum Kommissar |
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| Quelle: Jugend-Wacht 11.05.04 |
16.05.2004 |
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