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Südniedersächsische Wahlkampfhilfe in
Schleswig-Holstein |
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Drei
Strolche verhaftet
Um die Kameraden in Schleswig-Holstein im Wahlkampf zu unterstützen, ist eine Handvoll Mitglieder des Kreisverbandes Göttingen plus ein weiterer Kamerad aus Niedersachsen zur Wahlkampfhilfe für ein paar Tage nach Schleswig-Holstein gefahren. Waren bei den Flugblatt-Verteilaktionen durchweg positive Begegnungen mit den Bürgern zu verzeichnen, so hatte die „Plakattruppe“ öfter auch die Möglichkeit, abends über Erlebnisse der lustigeren Art berichten zu können. Hier sei nur eines von zahlreichen Ereignissen geschildert: Beim Aufhängen der NPD-Werbeplakate in Kiel wurden drei Personen beim Beschädigen der soeben angebrachten Wahlpappen beobachtet. Doch heute hatten sie die Rechnung ohne die Niedersachsen gemacht! Denn sie wurden sofort von drei Kameraden noch während der Tat gestellt, verhaftet und 20 Minuten später der örtlichen Polizei übergeben. Das wird den drei Randalierern, die am hellichten Tage ohne jede Vorsicht und anscheinend ohne jedes schlechte Gewissen durch die Großstadt zogen, eine Lehre sein. Aber so kann es „Gutmenschen“ ergehen, die durch Politiker, Lehrer und Medien aufgehetzt wurden und auch noch der Meinung sind, durch solche Beschädigungen Courage bewiesen zu haben. Sachbeschädigung ist halt etwas anderes, als trage man einen kleinen Frosch über die Straße. Aber es gibt „Wohltäter“, die keinen Dank verdienen. Zwei Deutsche und ein Ausländer dürfen sich jetzt auf eine Anzeige wegen Wahlkampfbehinderung und des Zerstörens fremden Eigentums freuen. Sie haben eine saftige Geldbuße zu erwarten. Zwar taten die zwei deutschen Landsleute den Kameraden irgendwie leid, da sie wirklich bedepperte und lange Gesichter machten, als dann tatsächlich die Polizei angebraust kam. Aber selber schuld, sagen wir da nur! Sie werden es vermutlich erst für einen Scherz gehalten haben, da unsere Kameraden optisch nun so gar nicht dem Bild der Medien entsprachen, ja vielleicht sogar als „linke“ durchgegangen wären. Als alle Personalien der Übeltäter aufgenommen und die Beweismittel für die Beschädigung sichergestellt worden waren, machten sich die Kameraden wieder an die Arbeit... Nachdem in den paar Tagen mehrere Tausend Flugblätter verteilt wurden und mehrere Hundert NPD-Plakate nun Schleswig-Holstein verschönern, fuhren die Kameraden wieder in die Heimat, um sogleich am nächsten Tag auch in Südniedersachsen wieder NPD-Flugblätter zu verteilen. |
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| 05.02.2005 |
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