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Manipulation |
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| Genmanipulierte Nahrung! Es gibt kaum eine andere weitreichende Entwicklung der allerjüngsten Zeit, die bei ihrem ersten Erscheinen instinktiv eine so breite Ablehnung nicht nur im deutschen, sondern bei fast allen europäischen Völkern hervorgerufen hat. Schon das in Deutschland sehr geläufige Wort „genmanipuliert“ (statt z.B. „genverändert“) impliziert diese instinktive Ablehnung, denn „Manipulation“ gilt gemeinhin als negativ besetzter Begriff. Doch es wäre fatal, sich auf diesen durchaus gesunden Abwehrinstinkt als sicheren Schutz zu verlassen. Ansonsten wären ja auch die heutigen klapsmühlenartigen Zustände nicht vorhanden, denn derselbe Instinkt ließ die Menschen vor noch nicht langer Zeit ganz selbstverständlich dieselben Verhältnisse ablehnen, die heute tatsächlich zumindest geduldet werden, wie unsere multi„kulturelle“ (multiethnische) Gesellschaft, Geldherrschaft, Zinswirtschaft, Gleichberechtigung des Homosexuellen, öffentlich zur Schau getragene sexuelle Perversionen jedweder Art, den Pazifismus, Internationalismus, Abschaffung der Todesstrafe, antiautoritäre „Erziehung“, um nur einige zu nennen. Vor allem die letzten 100 Jahre lehren uns schmerzlich, daß die Menschen fortgeschrittenerer Zivilisationen sich offenbar allein auf Ihren Instinkt und gesunden Menschenverstand nicht mehr verlassen können, da ihnen beides in Bezug zu den oben genannten Mißständen schleichend abhanden gekommen ist, wenigstens soweit abhanden gekommen, daß sie sich nicht mehr ernsthaft dagegen empören und zur Wehr setzen wollen. Daher bedarf es wohl zusätzlich der Erziehung und bei den Eliten (soweit noch vorhanden) auch noch zur weiteren Verfestigung der Erklärung, um den Verstand durch die Vernunft und den Instinkt durch eine genauere Erkenntnis zu unterstützen. Der Philosoph Arthur Schopenhauer hatte einst gesagt: „Moral predigen ist leicht, Moral begründen schwer.“; dementsprechend kann unser Motto zum Thema Genmanipulation lauten: „Gentechnik ablehnen ist leicht, die Ablehnung begründen schwer“. Warum schwer? Weil die Befürworter meistens faßbare Argumente nennen, denen dann in Reaktion darauf viele Gegner in der Regel immer wieder sinngemäß vorhalten: „Es ist aber widernatürlich!“. Diese Antwort beinhaltet zwar eine komplette Wahrheit, appelliert aber wiederum nur an den Instinkt und ist damit in der Argumentation rein defensiv, was immer schlecht ist - wenn man sich denn schon argumentativ auseinandersetzen will, statt mit Freude alles in die Luft zu jagen. Hören wir uns also die am häufigsten genannten Befürworter-Argumente unserer internationalen Konzernglobalisten aufmerksam an und antworten wir darauf zunächst einmal teilweise auf derselben platten materialistischen Ebene, denn man kann sie (zum Glück) sogar hier schon widerlegen: „Die Preise für gentechnisch veränderte Produkte werden niedriger“ Sollte man meinen, ist aber merkwürdigerweise nicht so. In den USA, wo schon heute in mehr als zwei Dritteln (!) der Lebensmittel Bestandteile von gentechnisch manipulierten Organismen vorkommen, gibt es dennoch nachweislich keine Preisvorteile. Ansonsten ist dieses Argument ganz typisch für unsere internationalen Weltausbeutungs-Kapitalisten, die, verursacht durch ihre gierige Dummheit, immer und überall zwar ihren eigenen, direkten Vorteil (in der Regel Geldgewinn) erkennen können, niemals aber die später eintretenden Schäden, selbst wenn diese gigantisch sein sollten. „Der Hunger auf der Welt könnte durch die höheren Erträge gentechnisch veränderter Nahrung endgültig beseitigt werden“ Reiner Blödsinn! Mal ganz abgesehen davon, daß der heutige Hunger in vielen Ländern erstens in der Regel auf die Organisationsunfähigkeit der dortigen Völker zurückzuführen ist und zweitens bei gleichmäßiger weltweiter Verteilung der vorhandenen Nahrung zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht vorhanden sein müßte, kann man hier nur antworten: Selbst wenn das Beseitigen des Hungers für einen kurzen Moment gelingen sollte, würde damit, bei dem momentan weltweit herrschenden zionistisch-kapitalistischen Ungeist, nur noch größeres Elend und Leid heraufbeschworen; denn was würde geschehen?: Die Weltbevölkerung würde sich dann eben statt auf - sagen wir - maximal 15 Milliarden Menschen zu erhöhen, noch eine kurze Weile weiter erhöhen, um sich spätestens dann gegenseitig aufzufressen und zu zerfleischen. Auch hier gilt: Nicht die grenzenlose Erhöhung der Zahl und die hemmungslose Ausdehnung der Menschheit sollte das Ziel einer vorausschauenden und verantwortungsvollen Politik sein, sondern die stetige Steigerung des Wertes ebendieser. „Gentechnisch veränderte Produkte bringen uns ökologische Vorteile! Durch den Anbau besonders schädlingsresistenter Getreide- und Gemüsesorten müssen weniger Pestizide u.ä. eingesetzt werden, was wiederum der Umwelt zugute kommt.“ Das ist wohl wahr! Nur ist den Herrschaften auch nicht bekannt, wie sich diese in unsere Umwelt gebrachten „Genpflanzen“ auf das ökologische Gesamtsystem auswirken werden. Sollten Sie hier über genaueres Geheim- oder Spezialwissen verfügen, so wären wir alle dankbar für ein Offenlegen desselben. So lange bleibt festzustellen, daß eine Verbreitung genmanipulierter Pflanzen mit unkalkulierbaren Folgen für das ökologische System unseres Planeten verbunden ist und im übrigen gerade diejenigen Globalkonzerne, die heute aus kurzsichtigen Profitgründen die Genmanipulation vorantreiben, gleichzeitig aus der selben dummen Gier heraus die größten Verbrecher beim Einsatz von Pestiziden waren und sind. Mit dem Widerlegen dieser wenigen, aber oft angeführten Scheinargumente der Gentechnik-Industrie soll es, um nicht den Rahmen dieses Artikels zu sprengen, sein Bewenden haben. Es sollte uns aber auch genügen, um das feststellen zu können, was die Genmafia ebenfalls schon länger weiß: Daß es zur Zeit sowohl in Deutschland als auch in den meisten europäischen Ländern noch nicht möglich ist, gegen die bereits oben erwähnte instinktive Abwehr und die argumentative Überlegenheit der „Genpflanzen“-Gegner zu bestehen. Momentan wird daher versucht, einen perfiden Mantel des Schweigens über die Thematik auszubreiten und diese verhängnisvolle „Technologie“ schleichend bei uns einzuführen. Die Möglichkeiten und Chancen dafür sind ganz offensichtlich vorhanden: Seit geraumer Zeit kann man in unseren Medien nur noch wenig bis fast gar nichts über den Anbau genmanipulierter Nahrung in Deutschland und Europa erfahren, und das, obwohl die dafür benötigten Anbauflächen stetig anwachsen. Ebenso ist es bereits heute im EU- Europa nicht verboten, genmanipulierte Nahrung zu verkaufen, wenn diese entsprechend gekennzeichnet ist, und sogar hierbei erfahren wir bereits eine halbherzige Einschränkung: Bestehen nämlich nicht mehr als 0,9% eines Produktes aus genmanipuliertem Material, gilt dieses per EU-Definition als normales Nahrungsmittel. Außerdem entfällt die Kennzeichnungspflicht gänzlich bei tierischen Produkten, die durch eine Fütterung der Tiere mit (auch zu 100%) genmanipuliertem Futter erzeugt wurden, also Milch- und Milchprodukte, Fleisch und Eier. Fast gar nicht bekannt ist den meisten Deutschen, daß die Europäische Kommission für das Frühjahr 2004 eine neue technische Richtlinie einzuführen plant:. Sogenannte „zufällige und technisch unvermeidbare“ Verunreinigungen von natürlichem Saatgut mit genmanipulierten Sorten sollen in Zukunft, je nach Pflanzenart, zwischen 0,3 bis 0,7 Prozent zugelassen werden. Dieses verunreinigte Saatgut wird dann ebenfalls nicht mehr gekennzeichnet werden müssen, so daß es den Bauern unmöglich gemacht werden wird, sich für eine konsequent gentechnikfreie Landwirtschaft zu entscheiden. Und wie sieht es zur Zeit auf dem deutschen Lebensmittelmarkt aus? Nach einer kürzlich in Deutschland durchgeführten Umfrage von „Greenpeace“ garantieren vier von fünf der insgesamt 216 befragten größeren Handelsketten und Lebensmittelhersteller dafür, keinerlei gentechnisch veränderte Produkte zu verwenden oder einzukaufen. Aber: Immerhin 17 der Befragten haben eine solche Versicherung nicht gegeben, darunter nach Aussage von „Greenpeace“ die großen Handelsketten Metro, Tengelmann und Aldi. Weitere, u.a. Rewe, Lidl, Edeka und Walmart haben nur versichert, in absehbarer Zeit auf die Verwendung genmanipulierter Produkte zu verzichten. Wenn wir uns nach der diesbezüglichen weltweiten Situation erkundigen, läßt sich feststellen, daß diese Art des verantwortungslosen Geschäftemachens zum jetzigen Zeitpunkt in größerem Umfang, und zwar sowohl was den Anbau als auch was den Verkauf genmanipulierter Nahrung betrifft, ausschließlich und wie immer in den USA möglich ist, was uns nur einmal mehr den Zustand und die geistige Verfassung des dort vegetierenden Konsumviehs offenbart. So hatte der US-Präsident George W (Dabbelju). Bush die Europäer jüngst getadelt und kategorisch aufgefordert, ihre ablehnende Haltung gegenüber genmanipulierter Nahrung aufzugeben. Wie bei diesem Heuchler üblich, nannte er dabei „moralische“ Gründe: Die Europäer würden mit ihrer Ablehnung die afrikanischen Bauern daran hindern, genetisch veränderte Pflanzen anzubauen (da ja die aus ihnen entstehenden Produkte tatsächlich von den Europäern nicht gekauft werden würden) und wären daher mitverantwortlich für den Hunger auf dem afrikanischen Kontinent! Ein Idiot, wer da an moralische Beweggründe glaubt und ein weiterer Kommentar hierzu wäre für jeden, der kein Amerikaner und kein Engländer ist oder mehr als eine Gehirnzelle sein eigen nennt, unwürdig! In Wahrheit geht es den amerikanischen Geschäftemachern natürlich mal wieder um etwas ganz anderes, nämlich um die Öffnung der europäischen Märkte für den im eigenen Lande hergestellten Lebensmitteldreck. Zum Abschluß soll hier noch in Kürze der tiefere (philosophisch-naturwissenschaftliche) Grund für die radikale Ablehnung von Genmanipulationen ein wenig beleuchtet werden: Es ist ein uralter Irrtum und eine nicht ausrottbare Dummheit aller Materialisten (Kapitalisten, Kommunisten), daß es das Endziel und das ewige Glück der Menschheit wäre, sich über die Natur zu erheben. Aus dieser primitiven Grundeinstellung heraus entstand in der Vergangenheit z.B. allen Ernstes für einen gewissen Zeitraum die Meinung, es gäbe ein „kleinstes Teil“ der Materie, und man glaubte dann, dieses im Atom entdeckt zu haben. Heute weiß man längst, daß das Atom wiederum aus vielen verschwindend kleineren Teilchen besteht - und doch hört man immer noch oder immer mal wieder die Frage aufkommen, wo und was denn nun eigentlich das „kleinste Teilchen“ sei und wie man es wohl entdecken und nachweisen könnte. Solche Leute können und wollen sich unsere Welt nicht anders als rein mechanisch erklären, also gleichsam wie aus winzigen Legoteilen zusammengesetzt. Und genauso mechanisch denken sie dann auch über das Leben: Sie sind ganz und gar glücklich und berauscht, ihre „Gene“ gefunden zu haben und glauben und verkünden, auch hier allen Ernstes und ohne sich zu schämen, nach ihrer kompletten Entschlüsselung den „Bauplan“ dieser und jener Pflanze, eines Tieres, ja, des Menschen vor sich zu haben. Wieder fliegen die Legosteine durch die Köpfe! Denn diesen Menschen fehlt jede Einsicht in die Unendlichkeit aller Dinge! Und damit möchte ich an dieser Stelle abrupt abbrechen, da eine Weiterführung uns endgültig in den wahrhaft religiösen (aber nicht jüdisch-christlichen!) und mystischen Bereich führen würde. Begreifen wir als national denkende und handelnde Deutsche, daß wir das kommende Übel der massenhaften Genmanipulation erkennen und auch thematisieren müssen, ohne dabei aber vom politisch „einfachen“, direkten und sogar bisweilen pragmatischen Handeln abzuweichen. Schritt für Schritt, Stein auf Stein. Denn nur auf einem zuerst einfachen und starken Fundament läßt sich später das größte und schönste Gebäude mit prächtigen Sälen und Räumen errichten. Und einer davon ist mit Sicherheit die totale und radikale Ächtung der Genmanipulation! |
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| Stephan Pfingsten |
16.11.2003 |
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