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Nationalismus und Glaube |
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Im Europa unserer Tage, das mehr und mehr von Wissenschaft und Technik geprägt wird, tritt der Glaube zunehmend in den Hintergrund. Dennoch wird die Frage eines Weiterlebens nach dem Tode, und die Art dieses „Weiterlebens“, eine elementare bleiben. Der Mensch wird also allgemein der Religion nie ganz entbehren können. Andererseits, wenn wir Nationalisten von der Erhaltung unseres Volkes sprechen, so gestaltet sich diese auf zwei Ebenen: der biologischen und der kulturellen. Dabei machen Sprache und Glaube vorrangig die Kultur eines Volkes aus. Welcher Glaube aber ist nun der des deutschen Volkes im besonderen, und der des indogermanischen Europas im allgemeinen? Aufgrund der besonderen Geschichte Europas kann dies nicht eine einzige Religion sein: In sowohl deutscher, als auch gesamteuropäischer Tradition stehen vielmehr Heidentum, Christentum und mit Einschränkungen Freidenkertum / Atheismus a) Das Heidentum Die eigentliche ureigenste Religion Europas ist das Heidentum in seiner germanischen, keltischen und römisch-griechischen Ausprägung. Diese verschiedenen Facetten des Heidentums waren eng miteinander verwandt, und enstammten alle einer indogermanischen Urreligion. Die Wurzeln des heidnischen Glaubens reichen bis in die Altsteinzeit zurück. Als Alternative zum Christentum würde sich ein neuheidnischer Glaube anbieten, wenn wir die ihr herkömmliches Christentum abgelegten Europäer nicht Islamisten und diversen Sekten ( etwa Scientologie ) überlassen wollen. Das hieße offizielle Anerkennung des heidnischen Glaubens durch den Staat, und seine Gleichstellung mit dem Christentum. Die grundlegenden Vorzüge des Neuheidentums liegen auf der Hand: Ein Glaube, der dem Wesen des Indoeuropäers am ehesten gerecht wird. Der nach Allwissenheit strebende Gott Odin, ist er nicht ein Sinnbild für den, die Dinge auf den Grund gehenden, nachdenklichen Indoeuropäer? Da dem heidnischen Glauben jegliche Form von Dogmatismus fremd ist, steht er den Wissenschaften und der Technik relativ aufgeschlossen gegenüber. Vollkommen im Einklang befindet er sich mit der politischen Weltanschauung des Nationalismus. Als autochthone, d.h. alteingesessene Religion besitzt er keinerlei Missionsabsichten gegenüber fremden Kulturkreisen ( Welcher Heide käme schon auf die Idee, einem Schwarzafrikaner einen Wikingerhelm aufzusetzen?! ). b) Das Christentum Seit etwa 2000 Jahren ist das Christentum ein wichtiger Faktor im Leben der indoeuropäischen Völker, und wird es, trotz zunehmenden Machtverlustes, auf nicht abzusehende Zeit auch weiterhin bleiben. Dabei entwickelte sich das Christentum von einer ursprünglich rein orientalisch- vorderasiatischen Religion, durch Übernahme germanischer und römisch-griechischer Symbole, Feste, Gebräuche und Ideen, zu einem Glauben mit durchaus spezifisch indoeuropäischen Zügen: Das fängt mit dem Heiligenschein an ( ein dem Sonnengott entliehenes Symbol, geht weiter mit blondhaarigen Engelchen, und endet mit der Idee der heiligen Dreifaltigkeit ( in der heidnischer Polytheismus, also der Glaube an mehrere Götter, weiterlebt), vom Oster- und Weihnachtsfest ganz zu schweigen! Mit dem Nationalismus gibt es mehr als genug Berührungspunkte. Wertschätzung der Familie als Keimzelle jeder gesellschaftlichen Ordnung; Schutz der Ehe, die als Beziehung von Mann und Frau verstanden wird, und als nichts anderes (Sonst kommt ein Sodomietreibender wohlmöglich noch auf die Idee, seinen Hamster ehelichen zu wollen!). Die Abwehr einer drohenden Islamisierung Europas, die Einstufung der Abtreibung ungeborenen Lebens als Mord sind weitere gemeinsame Schnittmengen. Schließlich, wenn die Welt ihren Ursprung der Schöpfung des christlichen Gottes zu verdanken hat, so sind auch die verschiedenen Völker und Rassen der Menschheit Ergebnis göttlicher Schöpfung. Wer sie vernichten will, wäre der dann nicht ein „Antichrist“? c) Freidenker / Atheismus Einzelne Heiden und Christen sind in ihrem jeweiligen Glauben durchaus stark verwurzelt. Trotzdem gehören sie offiziell keiner Konfession an, weil sie es aus bestimmten Gründen ablehnen, Mitglied einer religiösen Vereinigung zu werden. Diese Gruppe möchte ich hier unter dem Begriff „Freidenker“ zusammenfassen. Diese Richtung betrifft eher nur einzelne Persönlichkeiten, als ganze Volksmassen. Atheisten sind wortwörtlich jene, die an keinen Gott/an keine Götter glauben. Doch umschreibt dieser Begriff auch mittlerweile den Personenkreis, der grundsätzlich gar keiner Religion in irgendeiner Art und Weise nahe steht. Für Atheisten besteht oft die Gefahr einem platten Materialismus zu verfallen ( Nicht umsonst ist jeder Kommunist auch gleichzeitig immer ein Atheist! ). Dennoch: Es gibt Nationalisten für die der Dienst am Volk Gottesdienst, und deren Evangelium der Mythos vom Reich ist. Hand in Hand aber werden Heiden, Christen, und Atheisten, unter Voraussetzung der gegenseitigen Respektierung, für ein neues Deutschland und ein neues Europa kämpfen! |
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| Daniel Hubert | 04.01.2006 |
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